Informationen 4. Netzwerktagung 18. – 19. Oktober 2017

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen bietet Mitwirkenden und Teilnehmenden in zahlreichen Fachpanels einen intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis. Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie medien­päda­gogisch Aktive erörtern gemeinsam aktuelle Trends, Forschungsansätze und Entwick­lungen auf dem Gebiet der Medienbildung. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, auf eine gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medienbildung in Sachsen-Anhalt hinzu­arbeiten.

Medien begleiten uns überall: im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeitswelt und in unseren eigenen vier Wänden. Die Lebenswelt ist heute ohne digitale Medien kaum vorstellbar. Menschen suchen darin nach Rückzugsmöglichkeiten, nach Orientierung, nach neuen Perspektiven und nach Erzählformen für ihre Wirklichkeit. Um mit den rasanten Veränderungen in der digitalen Welt und deren Anforderungen mitzuhalten, ist es wichtig, einen kritischen Umgang mit Medien zu erlernen und vor allem auch zu bewahren. Die Fachtagung zeigt neue Medientrends auf, hinterfragt deren Bedeutung für jeden einzelnen sowie für unsere Gesellschaft und sie findet Anregungen, wie Erziehung, Jugend(medien)schutz und Bildung darauf reagieren können.

In den vergangenen Jahren hat das Netzwerken im Bereich der Medienkompetenz­förderung an Bedeu­tung deutlich zugenommen. Viele landes- und bundesweite Netzwerke haben sich entwickelt und festigen seitdem ihre Strukturen. Auf der Netzwerktagung werden Erfahrungen, Potenziale und Bedarfe freier und institutionalisierter Netzwerke sowie ausgewählte Projekt­förder­möglich­keiten präsentiert. Mitwirkende und Teilnehmende können gemeinsam ergründen, wie die vor­han­denen Netzwerk-Strukturen ausgebaut werden können, um die Medienbildung in Sachsen-Anhalt in den einzelnen Bereichen zu stärken.

Die digitale Welt hat das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung verändert. Auch die Kultusministerkonferenz regt in ihrem Strategiepapier sowohl das Lernen mit neuen Medien als auch das Lernen über neue Medien an. Ein Ziel soll sein, Medien als Werkzeuge ganz selbstverständlich und fächerübergreifend im Unterricht einzusetzen. Mit welchen Strukturen, Schulkonzepten und neuen Lernsettings reagiert das Land Sachsen-Anhalt auf das Strategie­papier? Wie gelingt der Spagat zwischen flächendeckender technischer Ausstattung der Schulen und Vermittlungs­kompetenzen seitens der Lehrer. Antworten hierauf sollen auf der Veranstaltung formuliert sowie Beispiele für gelingende Projekte, Konzepte und Methoden im schulischen bzw. außerschulischem Bereich vorgestellt werden.

Die Tagung richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft. Sie spricht Erzieher/-innen, Sozial­pädagogen/-innen und Lehrkräfte ebenso an wie Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter-/innen in der Jugendarbeit. Gleichwohl lädt sie Medienschaffende, Studierende und Kreative ein. Ausdrück­lich aufgerufen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medien­pädagogischen Fragestellungen tangiert werden, wie Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen oder Sozialarbeiter/-innen.

Programmheft zur 4. Netzwerktagung 2017:

 

 

 

 

 

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte im LSA unter
WT 2017-400-65 anerkannt.

eine Veranstaltung der


 

 

in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media und dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt.

Anmeldung zur 4.Netzwerktagung Medienkompetenz

Die Anmeldung zur Tagung wurde zum 29.09. mit Erreichen der maximalen Kapazität geschlossen. Bei Fragen zur Tagung hilft Ihnen das Tagunsteam gerne weiter (siehe Kontakt).

 

Wissenschaftlicher Beirat

Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wird wieder von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Hierfür konnten Prof. Dr. Stefan Iske (Fakultät für Humanwissenschaften Bereich Erziehungswissenschaft (EW) / Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Prof. Joachim von Gottberg (Vertretungsprofessor Medien- und Kommunikationswissenschaften/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) gewonnen werden.

Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bildet dabei der Bereich der Digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

Prof. Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete zunächst als Leiter die Niedersächsische Landesstelle für Jugendschutz. 1985 wechselte er als Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) nach Wiesbaden. Seit April 1994 ist er Geschäftsführer der von ihm gegründeten Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin. Ab 1997 arbeitet er als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs, herausgegeben von der FSF. Von 1999 bis 2014 war er ehrenamtlich als Vizepräsident des Deutschen Kinderhilfswerks tätig. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation.

Programm

Erster Tag - 18.10.2017

08:00 Uhr
Teilnehmerregistrierung
Foyer
09:00 Uhr
Eröffnung - Grußworte
Markus Kurze (Medienanstalt Sachsen-Anhalt) & Jutta Schnitzer-Ungefug (Leopoldina)
Festsaal
09:35 Uhr
Impulsvortrag: medien | netzwerken | lernen - Gemeinsam auf dem Weg zu einer digitalen Bildungsgesellschaft
Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Festsaal
10:15 Uhr
Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“
Herr Prof. Dr. Iske, Herr Borgwardt (CDU), Herr Dr. Tillschneider (AfD), Herr Knöchel (DIE LINKE), Frau Dr. Pähle (SPD), Frau Lüddemann (B'90/Grünen)
Festsaal
11:15 Uhr
Kaffeepause – Netzwerken bei Kaffee und Tee
17:00 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages
18:00 Uhr
GET-TOGETHER/ Abendveranstaltung

Zweiter Tag - 19.10.2017

09:00 Uhr
Begrüßungskaffee und Einführung in den 2. Veranstaltungstag
Andreas Ulrich (Journalist & Coach)
Festsaal
09:15 Uhr
Impulsvortrag: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt – Was ist das Ergebnis“
Dirk Nebel (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)
Festsaal
10:00 Uhr
Kaffeepause - Netzwerken bei Kaffee und Tee
14:30 Uhr
Abschlussdiskussion: Marco Tullner (Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt), Martin Heine (Direktor Medienanstalt Sachsen-Anhalt), Prof. Dr. Stefan Iske (Universität Magdeburg), Prof. Joachim von Gottberg (Universität Halle)
15:30 Uhr
Tagungszusammenfassung & Verabschiedung

Panels

  • Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“


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    Teilnehmer/-innen:

    • Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
    • Siegfried Borgwardt (CDU)
    • Dr. Hans-Thomas Tillschneider (AfD)
    • Swen Knöchel (DIE LINKE)
    • Dr. Katja Pähle (SPD)
    • Cornelia Lüddemann (B’90/Grünen)

    Moderation:

    • Andreas Montag (Kulturredakteur Mitteldeutsche Zeitung)

  • Impulsvortrag 1. Tag: medien | netzwerken | lernen – Gemeinsam auf dem Weg zu einer digitalen Bildungsgesellschaft


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    Die Themen der diesjährigen Netzwerktagung sind vielfältig und heterogen. Gemeinsam ist ihnen der Aspekt des Digitalen und es wird deutlich, dass der Prozess der Digitalisierung den Bildungsbereich erreicht hat und diesen verändert.

     

    In dieser Keynote wird der Frage nach der Konzeption einer digitalen Bildungsgesellschaft anhand einiger Beispiele dieses Digitalisierungsprozesses nachgegangen. Den Rahmen bildet dabei das Spannungsverhältnis formaler und informeller Bildungsprozesse. Dabei wird deutlich, dass die gegenwärtige Situation durch Komplexität und Ambivalenz gekennzeichnet ist. Die Diskussion über eine digitale Bildungsgesellschaft wird in einem Spannungsfeld von Medienwirtschaft, Medienpolitik, Medienrecht und auch von Medienpädagogik und Medienbildung geführt. Während der Aspekt des Digitalen klar zu sein scheint, ist der Aspekt der Bildung weniger eindeutig. Wir befinden uns gegenwärtig auf dem Weg zu einer digitalen Bildungsgesellschaft – das Ziel ist dabei jedoch noch weitgehend unbestimmt.

     

    Referent:

    • Prof. Dr. Stefan Iske (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

     

  • Panel 1: Alexa, Siri, Cortana, Google-Home – gehört ihr bald zur Familie?


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    Panelbeschreibung:

    Noch stecken die Möglichkeiten von sprachbasierten Assistenzsystemen in den Kinderschuhen. Experten sind sich jedoch einig, dass Nachrichten vermittelt über „Voice AI“ – also künstliche Intelligenzen von Sprachsystemen auf dem Vormarsch sind. In naher Zukunft könnte die Interaktion mit Computern etwas ganz Natürliches werden. Informationen aus allen Lebensbereichen lassen sich bequem per Sprache abrufen. So sucht die/der digitale/r Assistent/-in nach aktuelle Nachrichten, spielt Musik ab, koordiniert persönliche Termine und schreibt auf Wunsch sogar E-Mails. Dabei werden Unmengen Daten gesammelt. Die Kontrolle, wer was mit den persönlichen Daten macht, hat der Verbraucher jedoch meist nicht. Und das Unbehagen, den großen Lauschangriff selbst in das eigene Wohnzimmer implementiert zu haben, ist meist nur wenig ausgeprägt. Schließlich ist fast jeder mittlerweile mit einem Smartphone ausgestattet, welches die angeführten Funktionen ständig bereithält. Argumentieren die Datenschützer/-innen und Medienpädagogen/-innen mit ihrem Aufruf zur Datensparsamkeit damit gegen den Trend?

    Leitfragen:

    • Wie verändert sich unsere Kommunikationskultur durch die Nutzung sprachbasierter Assistenzsysteme?
    • Was passiert mit den aufgezeichneten Daten und wie werden diese geschützt?
    • Welche Strategien sind notwendig, um die Menschen für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren und vor allem datenbewusster werden zu lassen?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Harald von Bose (Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Ute Bernhardt (Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt)
    • Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg)

    Moderation:

    • Benjamin Sterbenz (Chefredakteur Golem.de)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände


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    Panelbeschreibung:

    Deutschlandweit haben sich bereits zahlreiche Medienkompetenznetzwerke gegründet und etabliert. Mit individuellen Rahmenbedingungen und Trägerschaften unterstützenden sie vorhandene Akteure in der Öffentlichkeitsarbeit, koordinieren Anfragen zu medienpädagogischen Aktivitäten und halten einen lebendigen Austausch aller Beteiligten aufrecht. Die Prozesse des Vernetzens sind dabei genauso vielseitig wie anspruchsvoll, immer mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln, Medienkompetenzen aller Altersgruppen zu stärken sowie die Vielfalt medienpädagogischer Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In dem Panel stellen lokale und bundesweite Netzwerke ihre Arbeit vor und beleuchten in einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch die aktuellen Ausrichtungen, Hürden, Herausforderungen und Mehrwerte der Kooperationsverbände. Mit dem Ziel voneinander zu lernen, werden Faktoren eruiert, die eine nachhaltige, erfolgreiche medienpädagogische Netzwerkarbeit zwischen allen Akteuren mit oder ohne Unterstützung durch eine zentrale Koordinierungsstelle begünstigen.

     

    Leitfragen: 

    • Wie begegnen sowohl freie als auch institutionell gestützte medienpädagogische Netzwerke oder Verbände den Herausforderungen zur Festigung und Fortentwicklung ihrer Strukturen?
    • Wie tragen Administration, Redaktion, Beratung und Präsenz durch Koordinierungsstellen zum Erfolg der gemeinsamen Bemühungen bei – wie gelingt dieser Spagat in Personenverbandssystemen?
    • Welchen Anteil haben Teilhabe, Mitsprache, Kommunikation und Transparenz der Akteure/Partner an der Identifizierung derselben mit dem Bündnis und seiner Zielsetzungen

    Referenten/-innen:

    • Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)
    • Mark Westhusen (Bundesverband Freier Radios/ Geschäftsführer Radio CORAX)
    • Robert Helbig (netzwerk medienpädagogik sachsen)
    • Adrian Liebig (Projektbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“)

    Moderation:

    • Ralf Wendt (radioworks)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?


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    Panelbeschreibung:

    Die zunehmende Digitalisierung des Alltags verändert unsere Kommunikations- und Lernprozesse. Schulen und Lehrkräfte werden unweigerlich mit diesen Themen konfrontiert. Eine Forderung der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ ruft dazu Schulen auf, medienbezogene Bildungskonzepte zu erarbeiten. Digitale Medien in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren und auf den gegenwärtigen Schulkontext zu übertragen, stellt Schulen vor eine komplexe Aufgabe. Diese reicht von der Unterrichtsplanung über die schulinterne und externe Infrastruktur bis hin zur Personalentwicklung. Im Rahmen des Panels sollen Erfahrungen und Ergebnisse innovativer Schulkonzepte mit digitalen Medien vorgestellt und mit Teilnehmenden der Tagung diskutiert werden, wie sich Medien- und Schulpädagogik bei der Umsetzung angemessener Konzepte gegenseitig unterstützen können.

     

    Leitfragen:

    • Wie muss Schule im 21. Jahrhundert im Kontext zunehmender Digitalisierung aufgebaut sein und wie kann Unterricht gestaltet werden?
    • Welche methodisch-didaktischen Elemente im Einsatz digitaler Medien haben sich bewährt und sollten als Lern-/Schulkonzepte weiterentwickelt werden?
    • Sollte es kein für alle Schulen funktionierendes Standardkonzept geben, welcher Elemente bedarf es dann für ein individuelles Medienkonzept?
    • Was kann das Land bzw. die Wirtschaft beitragen und welche Aufgaben resultieren hieraus für die Medienpädagogik?

    Referenten/-innen:

    • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
    • Frithjof Nürnberger (Evangelisches Schulzentrum Leipzig)
    • Jan Aschoff (Medienpädagogischer Berater des Landes Sachsen-Anhalt)

    Moderation:

    • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen?


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    Panelbeschreibung:

    „Selbsterkenntnis durch Zahlen“ – so lautet das Motto der Quantified Self Bewegung. Im Kern geht es dabei um die Sammlung und Auswertung von Daten über die eigene Person und den eigenen Körper. Hierfür stehen eine Reihe von Tracking-Geräten und Apps mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen zur Verfügung: Von Schritt- und Kalorienzählern über Schlaftracker bis zur Dokumentation von Stimmungen. Diese Daten bilden den Ausgangspunkt für individuelle Entscheidungen (Mehr Bewegung! Weniger Fett!) und werden häufig auch in Online-Communities geteilt. Übergeordnetes Ziel ist es, Unzulänglichkeiten der bisherigen Lebensführung aufzudecken und zu optimieren. Ein kritisch und kontrovers diskutiertes Einsatzfeld stellen in diesem Zusammenhang z.B. Bonusprogramme von Krankenversicherungen dar, die spezifische Formen des Lebenswandels über Tarifboni belohnen. Aus medienpädagogischer Perspektive wird das Phänomen Quantified Self vor allem hinsichtlich der Ökonomisierung von personenbezogenen Daten diskutiert und kritisiert. Die Fragen nach den Chancen einer Selbststeuerung und den Risiken einer Fremdsteuerung sowie eines kompetenten Umgangs und kritisch-reflexiver Handlungsweisen und dessen Förderung im Bildungsbereich stehen im Fokus dieses Panels.

    Leitfragen:

    • Welche Formen der Selbstvermessung werden praktiziert? Welche Ziele werden durch Selbstvermessung angestrebt?
    • Welche Bedeutung kann Selbstvermessung für den Einzelnen und die Gesellschaft haben?
    • Wird Selbstvermessung zukünftig eine gesellschaftliche Verpflichtung sein?
    • Welche Potentiale und Risiken birgt Selbstvermessung für Prozesse der Selbststeuerung und Fremdsteuerung
      (z.B. hinsichtlich der Dokumentation der eigenen Fitness im Rahmen von Beiträgen zur Krankenversicherungen)?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Thomas Damberger (Universität Frankfurt)
    • Dr. Christopher Grieben (Sporthochschule Köln)
    • Florian Schumacher (Quantified Self Bewegung Deutschland)
    • Jens Hennicke (Techniker Krankenkasse-Landesvertretung Sachsen-Anhalt)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

  • Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?


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    Panelbeschreibung:

    Die AG Medienkompetenz als interministerielle Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit 2011 mit der Umsetzung des „Landeskonzeptes zur Stärkung der Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt.“ Mit Unterstützung von Unterarbeitsgruppen konnten die vereinbarten Maßnahmepläne bearbeitet und umgesetzt werden. Die Mitglieder der AG bzw. UAG geben auf dem Panel einen Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung erfolgter sowie noch offener Maßnahmen aus den Bereichen frühkindliche Medienbildung, Medienbildung in der Schule, außerschulische Medienbildung, Medienbildung in der Lehrerbildung sowie Medienbildung in der Erwachsenenbildung. Weiterhin werden sich die Diskutanten/-innen mit der Frage der Wirksamkeit der AG Medienkompetenz sowie mit den Themen, die nach der Neukonstituierung im Mittelpunkt stehen sollten, auseinandersetzen.

     

    Leitfragen:

    • Wie gestalteten sich die bisherigen Prozesse in der Umsetzung der Maßnahmepläne und der möglichen Beteiligung durch Interessierte?
    • Wie offen und transparent gestaltete sich die Arbeit der AG für bspw. politische Entscheidungsträger sowie Akteure des Netzwerks?
    • Welchen Einfluss kann die AG künftig bei der Umsetzung von politischen Entscheidungsprozessen nehmen, z.B. beim KMK-Papier „Bildung in der digitalen Welt“?
    • Welchen Aufgaben und Verpflichtungen soll sich die AG Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt in Zukunft stellen?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Harald von Bose (Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Prof. Dr. Paul Bartsch (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Matthias Schmidt (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    • Jörg Kratzsch (GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt)
    • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)

    Gesprächsleitung:

    • Willi Lichtenberg (Ministerium für Bildung im Land Sachsen-Anhalt)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?


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    Panelbeschreibung:

    „Industrie 4.0“ wird als vierte Entwicklungsstufe der Industrialisierung beschrieben. Damit verbunden sind zunehmend automatisierte Produktionsprozesse u.a. in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese werden einerseits durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien und andererseits durch gesellschaftliche Veränderungen der zunehmenden Digitalisierung vor neue Herausforderungen gestellt. Hierzu zählen Aspekte wie Big Data und Smart Data im Zusammenhang mit dem stetigen Datenfluss in Produktionsprozessen sowie das Gefüge von Mensch und Maschine bzw. Objekt. Der Einsatz intelligenter und digital vernetzter Systeme beeinflusst die Arbeit des Einzelnen, des Teams und den Kontakt mit den Kunden. In Zukunft werden in der Arbeitswelt nicht nur fachspezifische Fähigkeiten gefragt sein, sondern auch ganzheitliches und vernetztes Denken. Das erfordert grundlegende Anpassungen in der Ausbildung (Schule/Berufsschule), hinsichtlich spezifischer Schulungsbedarfe und Verantwortlichkeiten.

     

    Leitfragen:

    • Vor welchen Aufgaben und Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt stehen Unternehmen und Arbeitnehmer?
    • Welche Kompetenzen werden zukünftig mit Beginn des Berufseintritts erforderlich sein?
    • Wie bereiten sich (Berufs-)Schulen auf die Nutzung neuer digitaler Lerntechniken sowie den Umgang mit sensiblen Daten in der Arbeitswelt vor?
    • Wie können Anknüpfungspunkte für medienpädagogische Fachkräfte geschaffen werden?

    Referenten/-innen:

    • Dr.-Ing. Tina Haase (Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF)
    • Kathrin Schaper-Thoma (Geschäftsführerin Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH)
    • Katrin Freytag (megalearn Bildungswerk gGmbh)
    • Philippe Lorenz (Stiftung Neue Verantwortung, Projektmanager)

    Moderation:

    • Sirko Scheffler (Geschäftsführer brain-SCC GmbH)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – „Wir bilden Deine Meinung!“


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    Panelbeschreibung:

    Bewusste Falschmeldungen, ausgesprochener Hass, Lügen und Gerüchte sind kein neues Phänomen. Durch Soziale Medien und v. a. unter Einsatz von Social Bots können Informationen, Meinung und Themen gelenkt werden. Für große Teile der Bevölkerung stellen Soziale Medien heutzutage eine Hauptbezugsquelle von Nachrichten dar. Die Weitererzählkultur über Facebook, Twitter & Co. verbreiten wichtige Nachrichten so schnell, dass klassische journalistische Angebote kaum Schritt halten können. Ist man auf der Suche nach „der Wahrheit“, ist es notwendig mehrere Quellen aufzusuchen, diese Informationen zu verifizieren, um daraus die eigene Meinung zu bilden. Dieses Panel hinterfragt, welche Strategien es seitens der Medien bedarf, um dem Image „Lügenpresse“ entgegen zu wirken – welche staatlichen Regulierungen entwickelt werden müssten, um gegen Hasskriminalität und Fake-News vorgehen zu können und was die Medienpädagogik leisten muss, um die Medienkompetenz der Nutzer zu stärken.

    Leitfragen:

    • Was tun Medien derzeit bzw. was müssen sie tun, um dem Problem der Medienmanipulation zu begegnen und dem Publikum Orientierung zu geben?
    • Was bringen mögliche neue Gesetze und selbstauferlegte computerbasierte Inhaltslöschungen der Anbieter?
    • Ist es sinnvoll und erforderlich, die Verantwortung der Kontrolle bei einer staatlich finanzierten und damit politisch abhängigen Institution anzugliedern?
    • Was müssen Schule und Medienpädagogik leisten, um Menschen aller Altersschichten zu befähigen, sich eine eigene und reflektierte Meinung zu bilden?

    Referenten/-innen:

    • Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)
    • Jörg Kratzsch ((Referent Projekt Medienkenner, Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)
    • Sina Laubenstein (No Hate Speech Movement Deutschland)

    Moderation:

    • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)


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    Workshopbeschreibung:

    Das NETZWERK-FORUM #2 möchte an das vorrangegangene Forum in 2016 anknüpfen und erneut als Arbeits- und Denkwerkstatt fungieren. Dabei gibt die Netzwerkstelle Einblick in aktuelle Tätigkeiten und Projekte wie dem 2. Tag der Medienkompetenz und resümiert gemeinsam mit den Diskutanten/-innen das NETZWERK-FORUM #1. Gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen werden drei Themenkomplexe erarbeitet, um so die Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit aktiv mitzugestalten. In Stationsgruppen werden folgende Themen bearbeitet: Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten des neuen Medienpädagogischen Atlas, die Frage, wie sich Akteure vermehrt als Teil des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt identifizieren können sowie den Bedarf und Nutzen für kleine regionale Arbeitstreffen zu erörtern. In diesem Workshop bietet sich den Beteiligten Zeit und Raum, um Erfahrungen, Informationen und Bedarfe auszutauschen.

    Leitfragen:

    • Was kann die Netzwerkstelle vom NETZWERK-FORUM #1 sowie weiterer Tätigkeiten aus den Jahren 2016/2017 berichten?
    • Welche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich mit dem neuen medienpädagogischen Atlas und wie können die Akteure das Potential für ihre eigenen und für gemeinsame Interessen ausschöpfen?
    • Wie und in welchem Umfang ist eine Identifikation mit dem Netzwerk gewünscht und wie kann dies konkret erreicht werden?
    • In welcher Form besteht der Wunsch nach persönlichem Kontakt der Netzwerkstelle vor Ort bei den Akteuren sowie nach dem Aufbau regionaler Arbeitstreffen?

     Referenten/-innen:

    • Jacqueline Hain (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)
    • Torsten Kirchhof (Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt)

  • Panel 9: „Methodenkoffer“ – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)


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    Panelbeschreibung:

    Um Heranwachsenden ein modernes Lernen mit und über digitale Medien zu ermöglichen, sind sowohl Erziehende, Lehrkräfte als auch außerschulische Experten gefragt. Nachhaltige Projekte erfordern gut durchdachte Konzepte und eine motivierte Umsetzung. Im Rahmen des Panels sollen Praxisprojekte aus der Perspektive von Lehrkräften, Medienpädagogen/-innen sowie Hochschulmitarbeiter/-innen für schulische und außerschulische Erfahrungsräume vorgestellt werden. An ausgewählten Stationen können die Teilnehmenden einzelne Anwendungen in ihren Grundfunktionen ausprobieren, um sie ggf. später für die eigene Arbeit nutzen zu können.

    Leitfragen:

    • Welche neuen medienpädagogischen Methoden und Konzepte werden derzeit im Bereich der Kindertagesstätten, Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen ausprobiert?
    • Welche Rahmenbedingungen sowie methodisch und didaktische Ansätze lassen sich zusammentragen, um die Ideen später auch selbstständig umsetzen zu können?

    Referenten/-innen:

    • Marion Pohl (Actionbound, Universität Magdeburg)
    • Carolin Wendt (Stiftung Digitale Spielekultur)
    • Michael Schnell (Internet ABC)

    Moderation:

    • Jördis Dörner (BILDUNG UND MEDIEN Leipzig)

  • Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe


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    Panelbeschreibung:

    Soziale Medien sind fest im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert. Sie nehmen einen hohen Stellenwert in der täglichen Kommunikation und damit im Entwicklungsprozess der eigenen Identität ein. Neben vielen positiven Facetten bringt die digitale Welt aber auch negative Aspekte mit sich. Dazu gehört u.a. Cybermobbing, bei dem Menschen vor allem in sozialen Medien beleidigt, bedroht, bloßstellt oder belästigt werden. Die Folgen spüren meist nicht nur die unmittelbar Betroffenen. Freunde, Eltern, Lehrer/-innen und Sozialarbeiter/-innen werden zunehmend mit dem Problem konfrontiert. Für Außenstehende sind die Prozesse und Folgen von Cybermobbing oft nur schwer nachvollziehbar. Verschiedene Hilfs- und Beratungsstellen versuchen mit diversen Methoden präventiv und intervenierend einzugreifen. Aktuelle Fallzahlen legen nahe, dass sich Cybermobbing mit allen Auswirkungen und Folgen zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickelt. Eltern, Schule und außerschulische Akteure müssen gleichermaßen sensibilisiert und mit wirksamen Strategien ausgestattet werden. Wie dies zukünftig gelingen kann, soll Schwerpunkt in dieser Diskussion sein.

     

    Leitfragen:

    • Welche Bedingungen braucht eine faire und wertschätzende Kommunikation im Netz?
    • Wie kann in Schule und Jugendhilfe für Cybermobbing sensibilisiert werden?
    • Welche gelingenden Praxiskonzepte für Intervention und Prävention gibt es?

    Referenten/-innen:

    • Prof. Dr. Angelika Beranek (Professorin an der Hochschule München an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienbildung, Dozentin im Fachbereich Medienbildung an der PH-Schaffhausen, Medienpädagogin)
    • Henrietta Byk (Media-Scout, juuuport)
    • Susanne Koch (Mitarbeiterin der Beratungsstelle „MobbingHelp“)
    • Martin Hinz (Netzwerk Magdeburg „Schulerfolg sichern“)
    • Ariane Pedt (Servicestelle Kinder und Jugendschutz von fjp>media)

    Moderation:

    • Thomas Richter (Moderator)

    (Dieses Panel wird ausgerichtet durch die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media)

     

     

    Audiodokumentation:

     

  • Impulsvortrag 2. Tag: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt – Was ist das Ergebnis?“


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    Referent:

    • Dirk Nebel (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)

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  • Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation


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    Panelbeschreibung:

    Immer mehr Menschen nutzen sowohl kostenpflichtige Streaming-Angebote wie Amazon, Netflix oder Sky als auch kostenfreie Angebote wie YouTube oder Twitch. Durch eine große Menge verfügbarer neuer Medieninhalte wird die Individualisierung der Mediennutzung entscheidend vorangetrieben. Um dem verändertem Nutzungsverhalten gerecht zu werden, versuchen sowohl die privaten als auch die öffentlich-rechtlichen Sender die eigene Angebotspalette anzupassen und zu erweitern. Die Nutzer werden bei der Vielzahl der Angebote zunehmend herausgefordert sich zu orientieren. Das Panel setzt den Fokus auf die interessensbasierten und jugendschutzrelevanten Angebote für die junge Zielgruppe. Dieser wird erweitert um die Sicht der Eltern, die sich mit der individualisierten Mediennutzung der Kinder auseinandersetzen müssen, um v.a. bei der ständigen Verfügbarkeit der Inhalt nicht den Überblick zu verlieren.

     

    Leitfragen:

    • Welche Angebote müssen klassische lineare Sender haben, um langfristig die junge Zielgruppe zu binden?
    • Nach welchem Prinzip funktioniert das Konzept Funk, auch unter dem Aspekt der Zielgruppenerreichbarkeit?
    • Amazon, Netflix und YouTube – Wie muss sich Medienpädagogik auf das veränderte Konsumverhalten und damit verbundene Fragen der Medienerziehung einstellen?

    Referenten/-innen:

    • Jan Schmieg (Mitteldeutscher Rundfunk)
    • Gerhard Putz (Teamleiter Programm RTL II YOU)
    • Thomas Rathgeb (Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung


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    Panelbeschreibung:

    Medienpädagogische Fachkräfte können über bundes- und landesweite Netzwerke ihr Portfolio präsentieren und in Kontakt mit Bildungseinrichtungen treten – so auch in Sachsen-Anhalt. Die Portale dienen der Vernetzung, der Beratung und Vermittlung sowie Präsentation von Informationen, Fachartikeln und Fortbildungsmöglichkeiten zu Medienthemen. Einige Akteure bieten darüber hinaus ein Sammelsurium an Materialien und Dokumenten ihrer eigenen Arbeit an. Ergänzend hierzu stellen Initiativen wie „klicksafe“ oder das „internet-ABC“ fertige Unterrichtsmaterialien und Methodenbausteine zur Verfügung. Es stellt sich die Frage, ob unter Berücksichtigung der Länderhoheit eine bundesweite Struktur einen Mehrwert generieren kann – sowohl für die Fachkräfte als auch für Erzieher/-innen, Pädagogen/-innen und Lehrkräfte. Ein solches Internetportal könnte ergänzend zu bestehenden Angeboten einen offenen und einfachen Zugang zu Materialien bereithalten. In dem Panel werden Strategien zu einem Fundus rechtefreier Medienausschnitte aus Schriften, Fotos und Videos sowie aus praktischen Methodenbausteinen und Unterrichtsmaterialien vorgestellt und diskutiert.

     

    Leitfragen:

    • Welchen Mehrwert hätten bundesweite Strukturen zur Vernetzung – aufbauend auf den teils vorhanden Landesnetzwerken?
    • Welche Anforderungen in Administration, Koordinierung und Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen wären hiermit verbunden?
    • Welchen positiven Aspekt könnte der Materialfundus einer solchen Plattform für die in Erziehung und Bildung Tätigen haben?

    Referenten/-innen:

    • Prof. Dr. Oliver Castendyk (Justiziar der Produzentenallianz)
    • Birgit Kersten (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Kristin Narr (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)
    • Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

    Moderation:

    • Vera Linß (Deutschland Radio Kultur)

     

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt


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    Panelbeschreibung:

    Nicht erst seit die Kultusministerkonferenz Ende 2016 ihre Strategie zur „Bildung in der digitalen Gesellschaft“ veröffentlicht hat, bewegt die Frage, wie sich Schule den Herausforderungen der durchgreifenden Digitalisierung stellen kann. Dabei ist längst deutlich geworden, dass es nicht um einzelne Projekte, Ausstattungen und Aktivitäten gehen kann, sondern um systemisches Handeln auf den Ebenen Unterrichtsgestaltung, Lehrerbildung, Schulorganisation und Infrastruktur. Diese Zusammenhänge werden im Panel schlaglichtartig beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

    Leitfragen:

    • Bleibt Medienkompetenzerwerb eine Querschnittsaufgabe aller Fächer oder braucht die Medienbildung ein eigenes Fach?
    • Welche Kompetenzen benötigen die Lehrkräfte, welche Unterstützungsangebote erhalten sie bei der Umsetzung von Vorgaben zur schulischen Medienbildung?
    • Wie können Schulen eigene Medienbildungskonzepte erstellen und umsetzen?

    Referenten/-innen:

    • Michael Arndt (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Michael Woyde (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)
    • Jens Winter (Jeetze-Schule Salzwedel)

    Moderation:

    • Prof. Dr. Paul Bartsch (Hochschule Merseburg)

    (Dieses Panel wird ausgerichtet durch das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle


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    Panelbeschreibung:

    Moderne Technik ist auch aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Tablets und Smartphones werde bereits von den Kleinsten bedient. Vornehmlich für Kinder entwickelte Apps erfreuen sich großer Beliebtheit bei der Zielgruppe. Ein Großteil der zunächst kostenlosen Apps (sog. Freemiums), die von Minderjährigen gespielt werden, refinanziert sich über Werbung und den Kauf zusätzlicher im Spiel verankerte Items. Mit Blick auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern, sind nach dem Jugendmedienschutz In-App-Kaufaufforderungen, die Kinder im besonderen Maße ansprechen, stets unzulässig. Doch hierfür bedarf es zunächst der Beurteilung einer kinderaffinen App bzw. einer Kinder-App. Für die ordnungsschaffenden Kontrollorgane stellt sich die als schwieriges Unterfangen dar.

     

    Leitfragen:

    • Anhand welcher Merkmale lassen sich Kinder-Apps identifizieren?
    • Welche In-App-Kaufaufforderungen sprechen Kinder überhaupt an?
    • Sind In-App-Kaufappelle, die die gesamte Familie ansprechen ebenso unzulässig?
    • Woran erkennen Eltern, eine geeignete und sichere App für ihr Kind?

    Referenten/-innen:

    • Dr. Roman Belter (CEO APPSfactory)
    • Paul Dalg (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH)
    • Martin Heine (Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    • Danielle Leven (Stiftung Warentest)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte


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    Panelbeschreibung:

    Erziehungs- und Bildungseinrichtungen steht selten ein eigener und einfach zugänglicher Fördertopf für außerschulische/außerunterrichtliche Maßnahmen zur Verfügung. Um medienpädagogische Projekte realisieren zu können, bedarf es oft der Unterstützung bei der Beschaffung von Projektmitteln. Dabei muss berücksichtigt werden, dass für landes- bzw. bundesweite Fördermittelangebote große Unterschiede bei der Antragstellung und Bewilligung existieren – je nachdem, ob die Gelder von Stiftungen, den Landeszentralen für politische Bildung, den Landesschulämtern oder den Landesverwaltungsämtern kommen bzw. über Schulfördervereine, Sponsoring oder auch Spenden zusammengetragen werden. Das Panel wird in Form eines Basars Anlaufstellen für Fördermittel präsentieren und Erfahrungen in der Antragstellung aufzeigen. Weiterhin wird es Raum für Diskussion geben, welche Rahmenbedingungen empfehlenswert sind, um Ideen und Projekte zu gestalten und nachhaltig zu etablieren.

     

    Leitfragen:

    • Von welchen Erfahrungen können Antragsteller hinsichtlich Einhaltung von Fristen sowie der Anpassung von Projektideen an die Förderbedingungen berichten?
    • Unter welchen Rahmenbedingungen stehen welche Fördermittel für medienpädagogische Projekte zur Verfügung?
    • Welche Anpassungen in den Fördermittelstrukturen sind nötig, dass Einrichtungen die Finanzierung ihrer Projektideen sichern und Projekte nachhaltig durchführen können?
    • Wie können Einrichtungen Verantwortlichkeiten für die Projektmittelbeschaffung festlegen, um sich nicht in der Vielfalt der Anträge zu verlieren und Fristen zu wahren?

    Referenten/-innen:

    • Michael Nicolai (Präsident AMARC Europe/ Projektkoordinator Radio CORAX)
    • Doris Knöfel (Investitionsbank Sachsen-Anhalt)
    • Jens Rudolph (Offener Kanal Wettin e.V.)
    • Melanie Peter (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Serviceagentur „Ganztägig lernen)

    Moderation:

    • Sabine Schwab (Die Förderratgeber)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 16: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt“ – Wo geht die Reise hin?


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    Panelbeschreibung:

    Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitales den Bereich „Digitalisierung“ übertragen. Die Erstellung der „Digitalen Agenda“ soll als möglichst breit angelegter Prozess gestaltet werden. Bürger/-innen und Vertreter/-innen der Wirtschaft und Verbände aufgerufen, sich aktiv an strategischen Maßnahmen zu beteiligen. Beginnend mit einer Bestandsaufnahme und der Einrichtung einer interministeriellen Arbeitsgruppe fand im Februar die Auftaktkonferenz statt. Thematische Workshops sowie eine Online-Konsultation ergänzen den bisherigen Prozess. Im September sollen die Forderungen der Digitalen Agenda formuliert werden, um sie abschließend der Landesregierung vorzulegen. Für die medienpädagogische Arbeit, sind vor allem die Bereiche „Digitale Infrastruktur“, „Digitale Bildung“ sowie „Arbeitswelt 4.0“ relevant. Im Panel sollen Entwicklungen und Ergebnisse für Schule und lebenslanges Lernen präsentiert werden.

     

    Leitfragen:

    • Was bedeutet die „Digitale Agenda“ konkret für den Bildungsalltag in Sachsen-Anhalt und was verändert sich?
    • Wie gestaltet sich die Umsetzbarkeit der „Digitalen Agenda“?
    • Welche Auswirkung hat die „Digitalen Agenda“ für medienpädagogisch Aktive in Sachsen-Anhalt?
    • Welche neuen Anforderungen und Maßgaben entstehen für Arbeitgeber (Wirtschaft 4.0)?

    Referenten/-innen:

    • Dirk Nebel (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Jan Riedel (Schulleiter Neues Städtisches Gymnasium Halle)
    • Marco Langhof (Geschäftsführer der Teleport GmbH)
    • Edwina Koch-Kupfer (Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt)

    Moderation:

    • Hartmut Augustin (Chefredakteur Mitteldeutsche Zeitung)

    Audiodokumentation:

     

  • Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen


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    Panelbeschreibung:

    Die Zeiten teurer Lexika als Bildungsquelle sind vorbei. Das Internet und zum Beispiel Wikipedia und andere Quellen bieten kostenlos und unkompliziert Informationen, Inhalte und Zugänge zu zahlreichen Themen, wie Kultur, Politik oder Wissenschaft. Zu klären ist, ob die Verfügbarkeit dieses Wissens auch die Bildung beeinflusst und ggf. ein soziales Gefälle hervorruft. In der Anfangszeit des Internet wurden diese Fragen unter dem Begriff der „Digitalen Spaltung“ (digital divide) diskutiert. Dabei wurde schnell deutlich, dass es bei der Frage der Nutzung von Lern- und Bildungsmöglichkeiten nicht nur um Fragen des technischen Zugangs geht. In den Fokus rücken zunehmend Fragen der „Digitalen Ungleichheit“ (digital inequalities), die den Zusammenhang im offline- und online-Bereich sowie sozioökonomische Voraussetzungen diskutieren. Ausgehend von der Frage nach dem Bildungshintergrund werden die Aspekte Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheiten thematisiert.

     

    Leitfragen:

    • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der technischen Verfügbarkeit sowie der Zugänge zu Information und Wissen zur Verbesserung der Bildung?
    • Welche infrastrukturellen Voraussetzungen der Internetnutzung bestehen gegenwärtig – auch mit Blick auf die zunehmende Mobilität (z.B. Diskurs um Netzneutralität)?
    • Welche Formen der Internetnutzung im Kontext von Lernen und Bildung sind gegenwärtig beobachtbar?
    • Welche Strategien der Bearbeitung der Herausforderungen von Digitaler Spaltung und Digitaler Ungleichheit gibt es im medienpädagogischen Feld und der Politik?

    Referenten/-innen:

    • Dan Verständig (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
    • Walter Staufer (Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)
    • Isabelle Rausch-Jarolimek (Deutsches Kinderhilfswerk/DKHW)

    Moderation:

    • Prof. Joachim von Gottberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

     

    Audiodokumentation:

     

     

  • Abschlussdiskussion


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    Teilnehmer/-innen:

    • Marco Tullner (Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt)
    • Martin Heine (Direktor Medienanstalt Sachsen-Anhalt)
    • Prof. Dr. Stefan Iske (Universität Magdeburg)
    • Prof. Joachim von Gottberg (Universität Halle)

    Moderation:

    • Andreas Ulrich (Journalist & Coach) 

     

    Audiodokumentation:

     

  • Rotes Sofa

  • Rotes Sofa 1: Perspektiven der MediennutzerInnen – Labor für Medienbildung


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    Der Bedarf an professioneller Unterstützung durch MedienpädagogInnen scheint enorm. Den Hauptgrund dafür sehen wir in dem wachsenden Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Kommunikations- und Informationsgewohnheiten. Dabei stellen Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, ErzieherInnen, und Senioren ganz unterschiedliche Erwartungen an uns. Unser Ansatz orientiert sich deshalb eng am Bedarf der Zielgruppen. Gleichzeitig wollen wir aber auch den Dialog zwischen den verschiedenen Zielgruppen eröffnen und nach gemeinsamen Wegen und Potentialen der Mediennutzung zu suchen. Insbesondere dann, wenn Konflikte auftreten.

    Wir wollen auch das Rote Sofa dazu nutzen, die aufzugreifen und sichtbar werden zu lassen. Diese wollen wir in Beziehung zu unseren medienpädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten setzen. Wir freuen uns auf Diskussionen zu Chancen und Grenzen der praktischen, freiberuflichen Arbeit im Bereich der Medienbildung.

     Das Labor für Medienbildung ist ein Zusammenschluss freier MedienpädagogInnen mit Sitz in Halle und einem Aktionsradius in ganz Sachsen-Anhalt.

    Referentinnen/Moderation:

    • Lisa Krug (Labor für Medienbildung)
    • Sonja Kettel (Labor für Medienbildung)

  • Rotes Sofa 2: {JUNGHACKER}: Programmieren für Kids – ein Projekt von Eigenbaukombinat Halle e.V.


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    Die aktuelle Herangehensweise der Politik und den für die Lehrpläne zuständigen Institutionen, unter der sogenannten „digitalen Bildung“ lediglich den Einsatz moderner Technik als Lehrmittel im Unterricht zu verstehen, geht den Akteuren des Hackerspace im Eigenbaukombinat Halle nicht weit genug: Mit fortschreitender „Digitalisierung“ wird vor allem ein umfassendes grundlegendes Verständnis solcher Technik und deren Funktionsweise essentiell sein.

    Um dies zu fördern, riefen die halleschen Hackerinnen und Hacker mit der Veranstaltung „{JUNGHACKER} – Programmieren für Kids” einen regelmäßig stattfindenden Hackathon für Kinder und Jugendliche ins Leben. Bei diesem können programmierbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren unter Anleitung von erfahrenen Mentoren programmieren lernen. Erfahrene Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen.

    Referent/Moderation:

    • Daniel Havlik

  • Rotes Sofa 3: Entwicklungspolitische Medienkompetenz: Potentiale der Verzahnung von Globalem Lernen und Medienbildung – mohio e.V.


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    Veranstaltet durch mohio e.V.

    Weltbilder, Kulturwissen, Handlungs- und Lebensalternativen – wir alle beziehen einen Großteil davon über Medien. Leider aber sind vor allem unsere Vorstellungen vom Globalen Süden geprägt durch fragmentierte Auslandsberichterstattung, stereotype Geschichten und polarisierende Filterblasen. Eine friedliche und nachhaltige Globalisierung erfordert jedoch genau das Gegenteil: Systemisches Verständnis kultureller und ökologischer Zusammenhänge & eine kosmopolitische, globale Öffentlichkeit.
    Medienkritik ist daher ein Schlüsselfeld für entwicklungspolitische Transformationsprozesse. Sie bedeutet immer auch die (Selbst-) Reflexion eigener Wahrnehmungen und Weltbilder und verhandelt somit auch entwicklungspolitische Themen wie Wachstum, Konkurrenz & Wohlstand, Migration, etc.. Ein zentrales Anliegen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung ist daher auch die Verzahnung von Themen des Globalen Lernens mit Medienbildung. Dennoch sehen wir weiterhin einen roten blinden Fleck in der Bildungs- und Förderlandschaft. Wir wollen auf dem roten Sofa diskutieren, wie das Verständnis beider Bereiche erweitert und zusammenführt werden kann, um das Medienbewusstsein von Akteuren im Bereich ›Globales Lernen‹ einerseits, sowie das ›Globale Bewusstsein‹ von Akteuren im Medien(kompetenz)bereich andererseits zu stärken.

     

    Referenten/Moderation:

    • Matthias Rauh (mohio e.V.)

  • Rotes Sofa 4: Medienpädagogik in den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalts


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    Die Offene Kanäle sind Plattformen für alle Bürger ihre eigenen Filmprojekte zu verwirklichen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich der Medienbildung, mit dem Ziel der Erweiterung von Meinungsfreiheit, der lokalen Demokratie und sozialen Integration, der politischen und kulturellen Bildung. Unser Workshop beleuchtet das Thema der Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt medien | netzwerken | lernen aus dem Blickwinkel der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalts mit dem Focus auf den OK Merseburg-Querfurt e.V.

    Ein Überblick über die medienpädagogischen Projekte und Angebote an den sieben Standorten in Salzwedel, Stendal, Magdeburg, Dessau, Wernigerode, Wettin und Merseburg stellen wir vor und geben einen Ausblick auf die Erfordernisse und Chancen der medienpädagogischen Arbeit in Kooperation mit uns, zeigen Beispiele aus unserer medienpädagogischen Praxis.

    Referentin/Moderation:

    • Diana Elsner (Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.)

    Audiodokumentation:

     

    https://www.mixcloud.com/Netzwerktagung2017/netzwerktagung-2017-rotes-sofa-4-offener-kanal-merseburg/

  • Rotes Sofa 5: Digitales Kinderzimmer – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media


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    Veranstaltet durch Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

    Sprachgesteuerte Puppen, Überwachungsapps und Kuscheltiere mit integrierter Kamera: Das Kinderzimmer der Zukunft wird immer „smarter“ und die Einbindung des Internets in Spiel- und Tagesabläufe zur Normalität. Die Spielzeugindustrie hat Internet und Multimedia als Markt entdeckt. Sogenannte „connected toys“ – vernetzte Spielzeuge, die über Smartphone und Internet digital agieren – erobern die Spiele- und Lebenswelt von Kindern. Was genau das für Fragen der Medienkompetenz, des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte bedeutet, will die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media verdeutlichen. Ein begeh- und erlebbares Kinderzimmer mit vernetztem Spielzeug und Zubehör lädt zum Ausprobieren und Nachdenken darüber ein, wie Kinder in einer von Medien geprägten Umwelt aufwachsen. Beim Besuch im Kinderzimmer der Zukunft erklären ExpertInnen, welche Herausforderungen und Bedarfe, Chancen und Risiken sich in der Zukunft ergeben und informieren auch zu Fragen rund um Internetsicherheit.

     

    Referent/Moderation:

    • Jörg Kratzsch (Referent Projekt Medienkenner Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt)
     

  • FAQ

    1. Zur Netzwerktagung
    1.1 Was ist die Netzwerktagung?

    Die Stärkung der Medienkompetenz ist in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt eine gesellschaftliche Dauer- und Querschnittsaufgabe. Diese kann nur gemeinsam mit leistungsfähigen Partnern in einem funktionierenden Netzwerk erfolgreich gelöst werden. Ausgehend von dieser Idee, sowie dem im Jahr 2010 gefassten Landtagsbeschluss zur „Förderung der Medienkompetenz als unverzichtbare Schlüsselqualifikation“, hat die Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt beschlossen, im September 2011 die erste, 2013 die zweite, 2015 die dritte und 2017 die vierte „Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt“ zu initiieren. Die Tagungen konnten jedes Mal konkrete Impulse für die Medienbildungslandschaft Sachsen-Anhalt geben. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Titel medien | netzwerken | lernen – Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft. Die Medienkompetenzförderung muss zunehmend auch als lebenslanger Lernprozess zu gestaltet werden. Dieser Tatsache wird die vierte Netzwerktagung mit ihrem umfangreichen Programm Rechnung tragen. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den medienpädagogischen Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt und der Vernetzung hiesiger Akteure/-innen.

    1.2 Wer veranstaltet die Netzwerktagung?

    Die Tagung wird von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) in Kooperation mit dem Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media veranstaltet.

    1.3 Wann und wo findet die Netzwerktagung statt?

    Die Netzwerktagung findet am 18. und 19. Oktober 2017 statt. Veranstaltungsort ist die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften: Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale). Genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf finden Sie hier.

    1.4 Warum findet die Netzwerktagung statt und welches Ziel verfolgt sie?

    Mit der Veranstaltung werden Ziele auf drei Ebenen verfolgt: (1) fachliche Weiterbildung & Vernetzung der Anwesenden, (2) Darstellung aktueller landesbezogener medienpädagogischer Debatten/Aktivitäten sowie bildungspolitischer Entwicklungen seit der letzten Netzwerktagung und (3) Erarbeitung konkreter Vorschläge für die weitere Arbeit des Netzwerkes Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

    2. Zur Organisation
    2.1 An wen richtet sich die Netzwerktagung?

    Die Tagung richtet sich an medien­pädagogisch Aktive und Interessierte, an Vertreter/-innen aus Medienpolitik, Medienwirtschaft und Medienwissenschaft. Sie spricht Erzieher/-innen, Sozial­pädagogen/-innen und Lehrkräfte ebenso an, wie ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter-/innen in der Jugendarbeit. Gleichwohl lädt sie Medienschaffende, Studierende und Kreative ein. Ausdrück­lich aufgerufen sind auch all jene Berufsgruppen, deren Tätigkeitsfelder zunehmend von medien­pädagogischen Fragestellungen tangiert werden, wie Suchtberater/-innen, Polizeibeamte/-innen oder Sozialarbeiter/-innen.

    2.2 Wo und wie kann ich mich zur Tagung anmelden?

    Eine Anmeldung erfolgt über das Online-Anmeldeformular. Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

    2.3 Welche Tagungsgebühren fallen an?

    Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin fällt eine Tagungsgebühr in Höhe von 10 € an. Diese ist bar an der Anmeldung zu entrichten.

    2.4 Was erwartet mich auf der Tagung?

    An zwei Tagen können sich die Tagungsteilnehmer/-innen ein umfassendes Bild zu den Themen medien, netzwerken und lernen machen und sich selbst in die verschiedensten Diskussionen einbringen. Eine detaillierte Programmübersicht finden Sie hier.

    2.4 Wer erwartet mich auf der Tagung?

    Über 80 Referierende und Diskutierende werden ihre Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema dem Publikum vor- und zur Diskussion stellen. Unter ihnen sind bekannte (Medien)Pädagogen/-innen, Wissenschaftler/-innen, Medienschaffende und Politiker aus Sachsen-Anhalt und der gesamten Bundesrepublik. Eine Übersicht der anwesenden Referenten/-innen, Diskutanten/-innen und Impulsgeber/-innen sehen Sie hier.

    2.5 Wie erreiche ich die Ansprechpartner/-innen?

    Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen Herr Kirchhof, Frau Schallert, Herr Schmidt, Frau Wolf und Frau Hain zur Verfügung. Sie können das Organisationsteam der Tagung unter kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de  oder telefonisch unter 0345 52 55 0 erreichen.

    2.6 Wie ist die Verpflegung vor Ort geregelt?

    In den Pausen steht Ihnen ein kostenfreies Getränkeangebot mit Kaffee, Wasser und Tee zur Verfügung. Für einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

    2.7 Was passiert während der Abendveranstaltung?

    Bei der Abendveranstaltung steht die Vernetzung der Anwesenden im Vordergrund. Die Abendveranstaltung findet am 18.10.2017 ab 18:00 Uhr Turm statt. Der Turm befindet sich gegenüber vom Tagungsgebäude (Leopolina) und ist somit bequem zu Fuß erreichbar.

    3. Zum Tagungsort
    3.1 Wo kann ich übernachten?

    Referent/-innen die noch kein Hotelzimmer haben, nehmen bitte mit dem Tagungsbüro Kontakt auf. Den Teilnehmenden empfehlen wir Hotels in der Nähe gern telefonisch.

    3.2 Wie komme ich zum Tagungsort?


    Größere Kartenansicht.

    3.1 Wo kann ich mein Auto parken?

    In der näheren Umgebung zur Leopoldina befinden sich mehrere Parkmöglichkeiten, die Sie gegen Gebühr nutzen können. Die einfachste Möglichkeit ist die Nutzung des Parkhauses am Händelkarree, von dem es nur wenige Gehminuten bis zur Leopoldina sind. Es befindet sich in der Dachritzstraße 10, 06108 Halle. Es stehen reichlich Stellplätze bereit. Zudem existieren weitere Parkmöglichkeiten in der Nähe, die allerdings auf eine Höchstparkdauer von 3 Stunden beschränkt sind: Der Parkplatz Friedemann-Bach-Platz verfügt über 73 Stellplätze und ist nur 100 m vom Eingang der Leopoldina entfernt.
    Der Parkplatz Moritzburgring verfügt über 12 Stellplätze und befindet sich ebenfalls nur wenige Meter vom Eingang der Leopoldina entfernt.
    Der Parkplatz Mühlpforte verfügt über 14 Stellplätze. Von hier aus gelangen Sie über den Robert-Franz-Ring und den Moritzburgring in 5 Gehminuten zur Leopoldina.

    3.4 Ist ein barrierefreier Zugang möglich?

    Ja, die Räumlichkeiten sind entsprechend angelegt.

    4. Zu Allgemeinem
    4.1 Kann ich die Netzwerktagung als Fortbildung anrechnen lassen, wenn ich Lehrer/-in bin?

    Die 4. Netzwerktagung Medienkompetenz ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte im LSA unter WT 2017-400-65 anerkannt.

    5. Zur Netzwerktagung in Sozialen Online Netzwerken
    5.1 Die Netzwerktagung auf Twitter

    twitter.com/NWT2017 

    5.2 Die Netzwerktagung auf Facebook

    facebook.com/Netzwerktagung

    REFERENTINNEN

  • Michael Arndt

    Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Referent für „schulische Medienbildung“

    Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Prof. Dr. Paul Bartsch

    Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Leiter der Fachgruppe „schulische Medienbildung und Bildungsserver“

    Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

    Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Paul D. Bartsch, Prof. Dr.: 1954 geboren, Diplomlehrer (Deutsch/Musik), Promotion als Literaturwissenschaftler 1988. Seit 1991 Leiter des medienpädagogischen Arbeitsbereichs am LISA, zudem seit 2009 Inhaber der Professur für „Erziehungswissenschaft: Kindheit und Medien“ an der Hochschule Merseburg. Als Mitglied der Länderkonferenz MedienBildung (LKM) beteiligt an der Erarbeitung der KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“ (2012) sowie des kompetenzorientierten Konzepts zur schulischen Medienbildung der LKM (2015). Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Medienbildung/Medienkompetenz und Federführung für das Landeskonzept zur „Bildung in der digitalen Welt“ (2017).

  • Siegfried Borgwardt

    CDU/ Fraktionsvorsitzender im Landtag Sachsen-Anhalt

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

     

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    Siegfried Borgwardt wurde am 27. Juni 1957 in Naumburg an der Saale geboren, ist evangelisch, seit 1982 verheiratet und hat zwei Töchter. Einst gelernter Vollmatrose der Hochseefischerei mit Abitur, nutzte er eine überleitende Ausbildung zum Elektromonteur und war anschließend bis 1983 als selbiger in den Leunawerken angestellt. Bereits 1979 trat Siegfried Borgwardt der CDU bei. Nachdem er zunächst zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Funktionen in der CDU übernahm, ist er seit 2011 Landtagsabgeordneter und war Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe Recht, Verfassung und Gleichstellung. In der aktuellen Wahlperiode steht er der CDU-Fraktion als Vorsitzender vor.

  • Prof. Dr. Oliver Castendyk

    Produzentenallianz/ Justiziar

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Jördis Dörner

    BILDUNG UND MEDIEN Leipzig/ Expertin

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

    Panel 9: "Methodenkoffer" – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)

     

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    Jördis Dörner beschäftigt sich seit 2007 mit dem Einsatz digitaler Medien in der Bildung. Sie ist M.A. für Medienbildung und Dipl.-Ing. (FH) für Medientechnik sowie zertifizierte Lernbegleiterin.

    Nach den Stationen SAEK Leipzig (als medienpädagogische Mitarbeiterin und später Studioleiterin) über die Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin (Projektleitung “Werkstatt – Digitale Bildung in der Praxis”) hat sie im März 2017 die KF Education UG gegründet und lehrt am Dessau Department of Design der Hochschule Anhalt im Bereich Learning Design.

    Sie wurde mehrfach mit Medienkompetenzpreisen ausgezeichnet.

  • Diana Elsner

    Offener Kanal Merseburg, Geschäftsführerin

    Rotes Sofa 4: Medienpädagogik in den Offenen Kanälen Sachsen-Anhalts

     

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    Diana Elsner wurde 1974 in Halle (Saale) geboren. 1990-1993 absolvierte sie eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel für Rundfunk, Fernsehen, Video. 1993-1996 machte sie ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg. Anschließend absolvierte sie ihr Studium der Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg (FH), welches sie 2002 als Dipl. Kulturpädagogin abschloss. 2002-2003 machte sie eine Weiterbildung zum DVD-Operator an der Fernsehakademie Mitteldeutschland, und seit 1999 war sie zudem Dozentin im Medienkompetenzzentrum der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. 1999-2000 begann sie als medienpädagogische Honorarkraft im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V., 2003 – 2008 wurde sie medienpädagogische Mitarbeiterin und seit 2009 ist sie Geschäftsführerin im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V. Seit 2014 ist sie Lehrbeauftrage im Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg. Diana Elsner ist Vorstandsmitglied im Bundesverband der Offenen Kanäle (BOK), Mitglied der GMK-Landesgruppe Sachsen-Anhalt und Sprecherin der GMK-Fachgruppe Bürgermedien.

  • Dr. Christopher Grieben

    Sporthochschule Köln/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

     

     

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    Herr Dr. Christopher Grieben ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln. Er analysiert im Rahmen des Forschungsfeldes “eHealth” den Einfluss von internetbasierten Intervention auf das Bewegungsverhalten und Gesundheitskompetenzen Jugendlicher bzw. junger Erwachsener. Besonderer Fokus liegt dabei auf unterschiedlichen Bindungsstrategien an präventive Maßnahmen.

    Herr Dr. Grieben arbeitet als Projektmanager bei folgenden Projekten: EU-Projekt “e-Learning Fitness” (Entwicklung einer e-Learning Plattform zur Fort- und Weiterbildung von Fitnesstrainern), Stadtsport und Trisearch (Beide: Entwicklung einer Social Media Plattform zur Förderung der körperlichen Aktivität und Steigerung der Gesundheitskompetenz).

    Er vertritt darüber hinaus das Institut in folgenden Arbeitskreisen: IUHPE (International Union of Health Promotion and Education, Health Region (Gesundheitsregion Köln/Bonn), peb (Plattform Ernährung und Bewegung e.V.), NRW Gesund (Tourismus NRW e.V.).

    Ergänzend arbeitet Herr Dr. Grieben als Projektmanager bei der Firma fischimwasser GmbH. Dort entwickelt und betreut er digitale Projekte im Rahmen der Prävention und Gesundheitsförderung.

  • Dr. Thomas Damberger

    Goethe-Universität Frankfurt am Main/ Professor für Neue Medien in Lehr-Lernkontexten 

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

     

     

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    • ist Vertretungsprof. für Neue Medien in Lehr-Lernkontexten an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 
    • 2004 – 2009 Magisterstudium Pädagogik und Philosophie an der TU Darmstadt
    • 2012 Promotion
    • bis 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der TU Darmstadt
    • 2014 – 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt
    • SoSe 2017 Gastprofessor am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien
    • aktuell: Vertretungsprof. für Neue Medien in Lehr-Lernkontexten an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
    • Forschungsschwerpunkte: Bildung & Digitalisierung, Didaktik der Neuen Medien, Human Enhancement & Transhumanismus

  • Jacqueline Hain

    Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt/ Projektleiterin

    Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)

     

     

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    Jacqueline Hain ist studierte Medienbildnerin und Medienpädagogin. Sie studierte bis 2008 Medienbildung: visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Teamerin für das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und sammelte erste Erfahrungen in der medienpädagogischen Projektarbeit in Schulen und Kindertagesstätten.

    Von 2008 bis 2013 war sie als Medienpädagogin für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt für das Projekt „Medienmobil“ tätig. Zu ihrem Aufgabenbereich zählten die Konzeption, Koordination und Durchführung von medienpädagogischen Projekten (Foto, Video, Audio, Trickfilm, Handy und Internet) mit Kindern und Jugendlichen sowie von medienpädagogischen Elternabenden und Fortbildungen.

    Seit 2012 ist Jacqueline Hain Projektleiterin des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt.

  • Daniel Havlik

    Eigenbaukombinat Halle e.V.

    Rotes Sofa 2: {JUNGHACKER}: Programmieren für Kids – ein Projekt von Eigenbaukombinat Halle e.V.

     

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    • Daniel Havlik (38) ist Software-Entwickler und Inhaber der Firma „gocept gmbh & co. kg“.
    • Seit 2013 engagiert er sich ehrenamtlich im Eigenbaukominat Halle e.V., wo er zusammen mit anderen im Oktober 2016 die Veranstaltung „JUNGHACKER – Programmieren für Kids“ initiiert hat.
    • Beim Programm „Jugend hackt“ der Open Knowledge Foundation Germany war er mehrfach als Mentor tätig, und ist regionaler Projektleiter für „Jugend hackt Halle“, was im November 2017 erstmals stattfindet.

  • Martin Heine

    Medienanstalt Sachsen-Anhalt/ Direktor

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

    Abschlussdiskussion

     

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    • Geboren 1969, verheiratet, zwei Söhne

    • 1989 Berufsausbildung in der Landwirtschaft

    • 1990-97 Jurastudium in Berlin und Niedersachsen. Mitarbeiter in der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben und der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft.

    • 1998 Ernennung zum Richter auf Probe in Sachsen-Anhalt und anschließend zum Staatsanwalt, 2003 persönlicher Referent des Justizministers und stellvertretender Ministeriumssprecher 2006 Tätigkeit in der Abteilung Strafrecht des Ministeriums.

    • Seit 2007 Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), Vorsitzender des Sachsen-Anhalt Medien e.V., Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutscher Landesmedienanstalten (AML), stellvertretender Vorsitzender Mitteldeutscher Medientreffpunkt e.V. und Digitalradio Mitteldeutschland e.V., Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz und Beauftragter für den Haushalt der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM).

  • Danielle Leven

    Stiftung Warentest/ Projektleiterin, Marktanalytikerin Bereich Untersuchungen – Team Multimedia

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

     

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    Marktanalytikerin und Projektleiterin bei der Stiftung Warentest im Team Multimedia. Themenschwerpunkte: Telekommunikation, Computer und Internet.
    Einsätze als Kurzzeitexpertin in Tunis für ein EU-Twinning-Projekt (Stärkung der Führungskapazitäten auf dem Gebiet der Marktüberwachung, der Qualitätskontrolle und des Verbraucherschutzes).
    Koordination von internationalen Gemeinschaftstests (Mitglied des Management Committee von ICRT – International Consumer Research and Testing).

  • Robert Helbig

    netzwerk medienpädagogik sachsen/ Sprecher

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

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    Robert Helbig, Jahrgang 1981, ist Geschäftsführer des Bildungsunternehmens edmedien mit Sitz in Leipzig, das Projekte im Bereich Medienbildung durchführt unter anderem mehrere Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) betreibt. Er ist Sprecher des Netzwerkes Medienpädagogik Sachsen sowie der Landesgruppe Sachsen der GMK.

    Während seines Medienmanagement-Studiums an der Hochschule Mittweida (FH) sammelte er unter anderem Praxiserfahrung beim MDR und der Audi AG. Seit 2005 ist er als Projektmanager im medienpädagogischen Bereich tätig. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren freiberuflicher Dozent an Hochschulen (u.a. Campus M21) und entwickelt interaktive Lernszenarien. 2012 hat Robert Helbig seinen Master im Bereich Business Administration an der Universität Würzburg und in den USA abgeschlossen.

  • Jens Hennicke

    Techniker Krankenkasse (TK)/ Leiter der Landesvertretung Sachsen-Anhalt der TK

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

     

     

     

     

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    • Jahrgang 1970, verheiratet, 2 Kinder
    • seit 1997 Leiter der Landesvertretung Sachsen-Anhalt der Techniker Krankenkasse
    • stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung
    • Vorsitzender des Verwaltungsbeirates der MedFlex GmbH (2005-2009)
    • Mitglied der CDU Sachsen-Anhalt
    • Vorsitzender des Landesfachausschusses Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz der CDU Sachsen-Anhalt
    • Mitglied im Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU Deutschland
    • Mitglied im Bundesvorstand des CDU-Wirtschaftsrates
    • Mitglied im Landesvorstand des CDU-Wirtschaftsrates
    • Mitglied im Aufsichtsrat der Handball Magdeburg GmbH (1.Bundesligamannschaft Herren 2010-2014)
    • ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Magdeburg für Kassenarztrecht

  • Prof. Dr. Stefan Iske

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Professor für Pädagogik und Medienbildung

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

    Impulsvortrag medien | netzwerken | lernen - Gemeinsam auf dem Weg zur digitalen Bildungsgesellschaft

    Abschlussdiskussion

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    Prof. Dr. Stefan Iske ist Professor für Pädagogik und Medienbildung am Institut 1: Bildung, Beruf, Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Medienkultur, Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienbiographie. Einen besonderen Fokus bilden dabei die Bereiche der digitalen Spaltung und digitalen Ungleichheit sowie das Internet als Kultur- und Bildungsraum. Er ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und hat seine Dissertation 2007 an der Universität Duisburg-Essen mit dem Titel „Navigationsanalyse – Methodologie der Analyse von Prozessen der Online-Navigation mittels Optimal-Matching“ verfasst. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Lern- und Bildungsprozessen aus Prozessperspektive, insbesondere in formalen und informellen Kontexten.

  • Dirk Nebel

    Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt

    Impulsvortrag: „Digitale Agenda Sachsen-Anhalt – Was ist das Ergebnis“

    Panel 16: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

     

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    Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen mit anschließendem Referendariat im Bezirk des OLG Braunschweig, erlangte Dirk Nebel sein zweites juristisches Staatsexamen im Jahr 1996.

    Zwischen 1996 und 2004 war Dirk Nebel als Richter in der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt tätig und wechselte aus dieser Tätigkeit in den Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtages von Sachsen-Anhalt.

    Als einer der Leiter dieses unabhängigen Beratungsgremiums der Abgeordneten und des Justitiariats der Landtagsverwaltung wechselte er 2013 in die Funktion des Leiters der Zentralabteilung für „Allgemeine und übergreifende Angelegenheiten“ in das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.

    Seit November 2016 ist Ministerialdirigent Dirk Nebel als Zentralabteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt mit der Zuständigkeit für „Zentrale Dienste, Digitale Strategie und Breitbandversorgung“ tätig.

  • Andreas Montag

    Mitteldeutsche Zeitung, Kulturredakteur

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

     

     

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    • geboren 1956 in Gotha (Thüringen), studierte nach Abitur und Grundwehrdienst Bibliothekswesen in Leipzig.

    • 1976, als Student, Protest gegen die Biermann-Ausbürgerung,

    • 1977 SED-Austritt; Verschiedene Tätigkeiten zur DDR-Zeit, u. a. in der Leipziger Blindenbücherei als Packer, später bei der katholischen Kirche,

    • zuletzt bis 1990 freiberuflich als Schriftsteller;

    • seit 1990 Journalist bei der Mitteldeutschen Zeitung Halle, seit 1996 dort als Ressortleiter Kultur tätig; 2015 in den PEN gewählt, verheiratet, Kinder, lebt in Halle und Berlin.

  • Birgit Kersten

    Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)/ Verantwortliche für das Medienportal emuTUBE des Bildungsservers

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

     

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    Birgit Kersten wurde 1967 in Halle (Saale) geboren. Ihr Studium Lehramt für Geographie und Geschichte absolvierte sie an der Martin-Luther-Universität. 1994 legte sie das 2. Staatsexamen ab und begann als Lehrerin im Land Sachsen-Anhalt tätig zu werden. Seit 1996 ist Birgit Kersten als abgeordnete Lehrkraft am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) im Bereich schulische Medienbildung beschäftigt. Ab 2002 stellt die digitale Mediendistribution einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt ihrer Tätigkeit dar. So betreut sie seit 2010 emuTUBE, das Onlinedistributionssystem des Landes Sachsen-Anhalt. Als Koordinatorin ist sie zuständig für den Medienpool, die landesweite Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu Fragen der Mediennutzung unter dem Fokus emuTUBE sowie für aktuelle Weiterentwicklungen des Systems. Parallel arbeitet sie bundesweit in verschiedenen Gremien für Mediendistribution mit.

  • Kristin Narr

    Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, Vorstandsmitglied

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

     

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    Kristin Narr studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften mit Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig. Seit 2012 arbeitet sie als freiberufliche Medienpädagogin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen des offenen, kreativen und partizipativen Einsatzes digitaler Medien, der digitalen Kinder- und Jugendbeteiligung, im Lernen mit digitalen Medien sowie beim Making und Open Educational Resources. In ihrer Arbeit konzipiert sie Workshops, führt Projekte durch, berät Bildungseinrichtungen, schreibt Texte und hält Vorträge. Sie ist Herausgeberin des Handbuchs „Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen“ und Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK).

  • Sonja Kettel

    Labor für Medienbildung/ Medienpädagogin

    Rotes Sofa 1: Perspektiven der MediennutzerInnen – Labor für Medienbildung

     

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    Seit dem Jahre 2000 ist Sonja Kettel als Medienschaffende tätig. Zunächst im Bereich lokale Rundfunk- und Fernsehmedien, dann als Filmeditorin auf dem Gebiet des Tier- Natur- und Dokumentarfilms. Seit 2008 arbeitet sie zudem freiberuflich als Medienpädagogin in nunmehr zahlreichen Projekten an sozialen und schulischen Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, zuletzt in Zusammenschluss mit weiteren KollegInnen unter dem Namen ‚Labor für Medienbildung’. Als BA-Sprechwissenschaftlerin arbeitet sie ferner im Bereich Medienrhetorik. Ihr individueller Fokus liegt dabei auf dem Sprechen in und mit Medien und dem Sprechen vor Publikum oder allgemein in sprechintensiven Berufen. Zielgruppe sind Radiosprecher, Lehrer oder allgemein Menschen, die ihre rhetorischen Kompetenzen und ihre Selbstwirksamkeit vor Publikum trainieren wollen.

  • Torsten Kirchhof

    Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt/ Medienpädagoge

    Panel 8: NETZWERK-FORUM #2 – offenes Netzwerktreffen (Workshop)

     

     

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Swen Knöchel

    DIE LINKE/ Fraktionsvorsitzender im Landtag Sachsen-Anhalt

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

     

     

     

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    Ausbildung, beruflicher Werdegang

    • geboren am 22. Dezember 1973 in Halle (Saale)

    • 1990 Polytechnische Oberschule

    • 1993 Ausbildung MSR-Techniker BUNA AG Schkopau

    • 1995 Ausbildung Finanzschule Wernigerode, Laufbahnprüfung mittlerer Dienst

    • 1995/96 Grundwehrdienst

    • 1996/2008 Prüfer beim Finanzamt Halle-Süd

    • 2008/11 Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen (Aufstiegsbewerber gehobener Dienst), Abschluss Dipl.-Finanzwirt

    • seit 2011 Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Landtag Sachsen-Anhalt

     

    Politische und gesellschaftliche Funktionen

    • 1992 Eintritt in die PDS/Linkspartei.PDS/DIE LINKE

    • 1999/2009 sachkundiger Einwohner im Stadtrat Halle (Saale), Rechnungsprüfungsausschuss

    • 2007 bis 2015 Stadtvorsitzender DIE LINKE Halle (Saale)

    • 2009 bis 2016 Mitglied im Stadtrat Halle (Saale)

    • seit März 2011 finanzpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE Sachsen-Anhalt

    • seit 2014 Vorsitzender des Finanzausschusses des Landtages Sachsen-Anhalt

    • seit März 2016 Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Sachsen-Anhalt

  • Dr. Hans-Thomas Tillschneider

    MdL, Sprecher für Wissenschaft, Bildung und Kultur der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

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    Hans-Thomas Tillschneider wurde 1978 in Temeschburg, Rumänien, geboren, und wuchs im württembergischen Freudenstadt auf. Nach dem Abitur studierte er von 1998 bis 2004 Islamwissenschaften, Arabistik, Philosophie sowie deutsche Litertaturgeschichte in Freiburg, Leipzig und Damaskus. Nach seinem Magister-Abschluss absolvierte er ab 2005 als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes ein Promotionsstudium an der Universität Jena. 2009 wurde Tillschneider an der Universität Freiburg zum Dr. phil. promoviert. Nach einer Post-Doc-Tätigkeit in Paris, war er in den Jahren 2011 bis 2016 akademischer Rat auf Zeit an der Universität Bayreuth. Nach seiner Wahl in den 7. Landtag ist er hier unter anderem als Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft tätig.

  • Doris Knöfel

    Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Förderberaterin

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

     

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    Die Tätigkeit der Förderberaterin umfasst die Beratung von Existenzgründer, Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Kunden. Ziel ist es, entsprechend der Vorhaben/Projekte, die Förderinstrumente des Landes zu platzieren.

  • Jörg Kratzsch

    Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt/ Referent Projekt Medienkenner,
    GMK Landesgruppe Sachsen-Anhalt

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

    Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

    Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

    Rotes Sofa 5: Digitales Kinderzimmer – Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media

     

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    Jörg Kratzsch, geboren 1982 in Halle (Saale), ist seit 2016 Referent der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bei fjp>media.
    Davor arbeitete er als freier Medienpädagoge im Bereich der ErzieherInnen- und LehrerInnenfortbildung und hielt Workshops, Vorträge sowie Elternabende im Bereich Kinder- und Jugend(medien)schutz.

    In Sachsen-Anhalt gehört Jörg Kratzsch dem Landesgruppensprecherteam der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur an. Im Bundesverband ist er Sprecher der GMK-Fachgruppe Kita/frühkindliche Medienbildung. Außerdem ist er Jugendschutzsachverständiger in den Prüfgremien der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSK).

    Darüber hinaus arbeitet er ehrenamtlich seit 2004 als Redakteur und Moderator für das freie Radio Corax e.V. in Halle (Saale) und engagiert sich zudem seit 2007 beim Offenen Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

  • Lisa Krug

    Labor für Medienbildung/ Medienpädagogin

    Rotes Sofa 1: Perspektiven der MediennutzerInnen – Labor für Medienbildung

     

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    Lisa Krug ist freiberufliche Medienpädagogin und Referentin in Sachsen-Anhalt. Ihr Aufgabenbereich beinhaltet neben der Fördermittelakquise die Konzeption, Planung und Durchführung medienpädagogischer Projekte für die verschiedenen Zielgruppen in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen und Vereinen. Nach dem Studium der Medienbildung (M.A. eEducation) und mehrjähriger Mitarbeit als Teamerin im Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, war sie 2015 Mitbegründerin des Labors für Medienbildung, einem Zusammenschluss freier MedienpädagogInnen in Sachsen-Anhalt.

  • Thomas Krüger

    Bundeszentrale für politische Bildung/ Präsident des bpb

    Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

     

     

     

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    geboren am 20.06.1959, verheiratet, zwei Kinder
    Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

    Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung.
    Schon seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz und Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
    Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, anschließend von 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.

  • Marco Langhof

    Teleport GmbH, Geschäftsführer

    Panel 5: Die AG Medienkompetenz: Was war – Was ist – Was kommt?

    Panel 16: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

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    Marco Langhof studierte Elektrotechnik an der TU Dresden und war zunächst in der Mikroelektronik-Forschung und der Halbleiterindustrie tätig. Er war Leiter der Entwicklungsabteilung verschiedener Technologieunternehmen; seine Vita umfasst internationale Patente und Publikationen.

     

    Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Teleport GmbH, welche ITK-Dienstleistungen für ca. 2.500 Unternehmen, Organisationen und Behörden erbringt. Daneben ist er Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeber-Verbandes der IT-Wirtschaft Sachsen-Anhalt sowie Vorstand der ECOLE Stiftung.

     

    Als Mitglied des IT-Lenkungskreises im Finanzministerium Sachsen-Anhalt berät er bei der Standardisierung von öffentlichen IT-Infrastrukturen; als Vertreter des IT-Verbandes ist er Mitglied im Landesschulbeirat und berät zu Fragen des Einsatzes von IT im Bildungsbereich.

     

    Langhof ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

  • Sina Laubenstein

    No Hate Speech Movement Deutschland/ Projektmanagerin

    Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

     

     

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    Sina Laubenstein ist verantwortlich für das Projektmanagement und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der „No Hate Speech“ Kampagne in Deutschland. Das „No Hate Speech Movement“ ist eine Initiative des Europarats, die Umsetzung in Deutschland wird seit 2016 von den Neuen deutschen Medienmachern koordiniert. Die Kampagne solidarisiert sich mit von Hate Speech Betroffenen und ermutigt die schweigende Mehrheit, sich auch im Netz gegen Hassrede und Diskriminierung stark zu machen. Innerhalb eines Jahres hat sich Kampagne zur zentralen Anlaufstelle für das Thema Hass im Netz entwickelt und etabliert.

    Frau Laubenstein ist Politikwissenschaftlerin und interessiert sich für die Entwicklung der Zivilgesellschaft im Online-Raum. Vor der No Hate Speech Kampagne hat sie verschiedene Erfahrungen gesammelt, u.a. in Projekten, die sich mit Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Offline- und Online-Raum auseinandersetzen.

  • Adrian Liebig

    Projektbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“/ Projektleitung

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

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    Adrian Liebig, studierte an Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaften und Medienpädagogik/Medienforschung. Nach dem Studium arbeitete er im Bereich der Medienkompetenzstärkung in verschiedenen Projekten, bevor er 2011 ins Bundesministerium für Bildung und Forschung wechselte. Im heutigen Referat „Digitaler Wandel in der Bildung“ arbeitete er zuerst als Referent und ab Sommer 2013 in der Funktion des stellvertretenden Referatsleiters. Seit 2014 war er zudem in der abteilungsübergreifenden BMBF-Projektgruppe „Digitale Agenda in Bildung und Forschung“ für Fragen der Digitalisierung in der Bildung zuständig. Im Mai 2016 übernahm Herr Liebig die Leitung des Initiativbüros „Gutes Aufwachsen mit Medien“. Das Initiativbüro wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und durch die Stiftung Digitale Chancen umgesetzt.

  • Vera Linß

    Deutschland Radio Kultur/ Moderatorin und Journalistin

    Panel 7: Hatespeech, Fake-News, Social Bots – "Wir bilden Deine Meinung!"

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

     

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    Vera Linß ist Medienjournalistin beim Deutschlandradio und beim ARD-Hörfunk und schreibt für die Fachpresse. Seit 2007 moderiert sie die Sendung Breitband – Medien und digitale Kultur im Deutschlandfunk Kultur, die sie auch redaktionell mitverantwortet. Außerdem moderiert sie Veranstaltungen und rezensiert regelmäßig Mediensachbücher im Deutschlandfunk Kultur.

  • Cornelia Lüddemann

    Bündnis 90/ Die Grünen/ Fraktionsvorsitzende im Landtag Sachsen-Anhalt

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

     

  • Michael Nicolai

    AMARC Europe/ Präsident,
    Radio CORAX/ Projektkoordinator

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

  • Frithjof Nürnberger

    Evangelisches Schulzentrum Leipzig/ Medienpädagoge

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

     

     

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    Frithjof Nürnberger bewegt sich als Medienpädagoge (B.A.) in der Schnittstelle zur Sozialen Jugendarbeit (M.A.) und im Kontext schulischer Medienbildung (Lehrtätigkeit). Seine Arbeit für staatliche, kirchliche und private Einrichtungen wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Dieter Baacke Preis 2010, dem Medienpädagogischen Preis Sachsen 2015 und 2016, der Visionale Leipzig 2016 und dem Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland 2017. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Affinität Jugendlicher zu rechten Gedankenwelten im Zusammenhang mit Sozialen Medien.

     

    Im Evangelischen Schulzentrum Leipzig ist Frithjof Nürnberger seit 2014 festangestellt. Dort unterrichtet er unter anderem das versetzungsrelevante Profilfach Musen und Medien, leitet ein Medienstudio und hat jüngst ein medienpädagogisches Schulkonzept entwickelt, das fächerübergreifend aufgebaut ist und Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen einbezieht.

  • Dr. Katja Pähle

    SPD/ Fraktionsvorsitzende im Landtag Sachsen-Anhalt

    Auftaktdiskussion: „Die Bedeutung der Medienkompetenz in der digitalen Welt“

     

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    Ausbildung, beruflicher Werdegang:

     

    1996 Abitur
    2001 Soziologin
    2001-2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin MLU SFB 580
    2008-2011 Referentin im Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
    2010 Promotion

     

    Politische Funktionen in der SPD

     

    1999 Eintritt in die SPD
    2005-2013 SPD-Vorsitzende Halle (Saale)
    seit 2013 stellv. SPD-Vorsitzende Halle (Saale)
    seit 2008 Mitglied des SPD-Landesvorstandes Sachsen-Anhalt
    seit 2015 stellv. Landesvorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt

     

    Parlamentarische Arbeit

     

    seit 2011 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt
    seit 2011 Sprecherin für Wissenschaftspolitik
    seit 2011 Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
    seit 04/2016 Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt
    seit 04/2016 Mitglied im Ältestenrat des Landtages von Sachsen-Anhalt

     

    weitere Ehrenämter

     

    seit 2001 stellv. AWO-Kreisvorsitzende Halle-Merseburg
    2006-2009 sachkundige Einwohnerin im Sozialausschuss des Stadtrates Halle (Saale)
    2006-2016 Beisitzerin im AWO-Landesverband
    seit 2012 Vorsitzende des Wissenschaftsforum Sachsen-Anhalt – Sachsen e.V.
    seit 2013 Beisitzerin im Vorstand der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

  • Marion Pohl

    Otto-von-Guericke Universität Magdeburg/ Projektidee „Actionbound“

    Panel 9: "Methodenkoffer" – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)

     

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    Berufliche Stationen:
    • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Lehrkraft für besondere Aufgaben bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin: Institut I – Bildung, Beruf und Medien
    • RKW Sachsen-Anhalt Projektleiterin des Projektes „ego.-MINT“
    • Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin: Professur für Technische Bildung und ihre Didaktik

     

    Ausbildung:
    • Otto-von-Guericke Universität Magdeburg: betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement, Master of Science
    • TU Chemnitz: Wirtschaftswissenschaften, Bachelor of Science

     

    Expertenprofil:
    • Berufliche Orientierung
    • Lehren und Lernen mit Apps
    • pädagogische Werkstattarbeit
    • pädagogische Laborarbeit
    • Statuspassagen im Rahmen der Lehrerausbildung

  • Michael Schnell

    Internet-ABC

    Panel 9: "Methodenkoffer" – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)

     

     

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    Michael Schnell hat auf dem 2. Bildungsweg Geschichte und Kommunikationswissenschaft studiert und anschließend eine Fortbildung zum Online-Redakteur absolviert. Seit 2005 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Grimme-Institut tätig. In dieser Funktion war er zunächst redaktioneller Mitarbeiter, seit 2007 Redaktionsleiter für das Projekt Internet-ABC

    (www.internet-abc.de). Das Internet-ABC ist eine Medienkompetenzinitiative der deutschen Landesmedienanstalten. Kindern von 5 bis 12 Jahren, Eltern und Lehrkräften werden auf drei eigenständigen, aber miteinander verknüpften Internetseiten Informationen und Materialien zum Einstieg von Kindern ins Netz geboten.

     

    Michael Schnell hat zudem eine Bildersuchmaschine für Kinder erstellt (Find das Bild: www.find-das-bild.de) und ist mit diesem Projekt auch Mitglied bei Seitenstark, einer Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten.

  • Gerhard Putz

    RTL II YOU/ Teamleiter Programm

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

     

     

     

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    Gerhard Putz (B.A. of Science Business Administration and Economics, M.A. of Arts Medien- und Kommunikationswissenschaften)

     

    Ich bin 28 Jahre alt und habe Business Administration and Economics (früher BWL) und Medien- und Kommunikationswissenschaften (Schwerpunkt Journalismus) im Doppelstudium studiert und anschließend eine „ziemlich typische TV-Vita“ hingelegt.

    Durch eine zufällige Begegnung auf dem Oktoberfest bin ich zu einer ersten Hospitation beim Bayerischen Fernsehen gekommen und habe danach verschiedene Hospitationen und Praktika absolviert. (u.a. ZDF Auslandsjournal und Sat1 Planetopia)

    Danach habe ich mich für ein Volontariat bei RTL II entschieden und durfte bereits in dieser Zeit einzelne Formate eigenverantwortlich betreuen oder pilotieren. (u.a. Der Trödeltrupp, X-Diaries, Next,please!) Nach zwei tollen Jahren im klassischen TV als Producer bin ich durch die Idee von Christian Nienaber (RTL II Leiter Digital) zu RTL II YOU in die Webvideobranche gerutscht. In der Folge habe ich das Team Programm von RTL II YOU geleitet und beschäftige mich mit Webvideocontent (Youtube, Snapchat und Co) sowie mit Influencern und den damit einhergehenden neuen Formen von Zielgruppenansprache und Vermarktung. In dieser Zeit wurden Programme wie mjunik oder berlyn entwickelt und realisiert. Aktuell bin ich Teamleiter Next Generation TV bei RTL II und bin für neuartige Sendungskonzepte für die junge Zielgruppe und weitere inhaltliche Formen im bzw. abseits des klassischen linearen Fernsehens zuständig.

  • Thomas Rathgeb

    Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK)/ Leiter der Abteilung „Medienkompetenz, Programm und Forschung“

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

     

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    geb. 1970 (Ellwangen)
    Diplom-Sozialwirt (Friedrich-Alexander-Universität, Nürnberg)

     

    Seit 1997:

    Referent bei der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK),
    Zuständigkeitsbereiche: Programmaufsicht, Programmbeobachtung und Forschung, Prüfer bei der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

     

    Seit 2004:

    Leiter der Geschäftsstelle des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) sowie der Mediendaten Südwest.

     

    Seit 2011:

    Leiter der Abteilung „Medienkompetenz, Programm und Forschung“ der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Vorstandsmitglied der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS), Mitglied der Fachkommission „Wissen, Forschen, Technikfolgenabschätzung” beim Kinderschutzzentrum I-KiZ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

  • Matthias Rauh

    mohio e.V.

    Rotes Sofa 3: Entwicklungspolitische Medienkompetenz: Potentiale der Verzahnung von Globalem Lernen und Medienbildung – mohio e.V.

     

     

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    Mathias Rauh bewegt sich an den Schnittstellen zwischen Medien, Gesellschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bereits während seines Studiums in Medienwissenschaft und Psychologie forschte er zu Kommunikationsstrategien für Erneuerbare Energien. Die Ergebnisse übersetze er in die Praxis durch Zusammenarbeit mit GIZ, Friedrich-Ebert-Stiftung und dem nationalen Energieversorger ICE in Costa Rica. Einblicke in den Medienbetrieb erhielt er u.a. während seiner Journalistentätigkeit in Südspanien und Sachsen-Anhalt, aber auch durch medienpädagogische Arbeit. Nach einem aufbauendem Master in Kommunikationsforschung an der Uni Erfurt widmet er sich verstärkt dem Zusammenspiel von Globalisierung und Medien vor dem Hintergrund einer öko-sozial nachhaltigen Entwicklung. Diese oft eher akademischen Themen trägt er nun seit rund 3 Jahren als Bildungsreferent für den mohio e.V. dorthin, wo die wahren Agenten der Zukunft sitzen – ins Klassenzimmer.

  • Jan Riedel

    Neues Städtisches Gymnasium Halle/ Schulleiter 

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

    Panel 16: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

     

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    Jahrgang 1982, verheiratet, 5 Kinder. Studium Lehramt Deutsch und Geschichte an Gymnasien an der Universität Leipzig. Seit April 2015 Schulleiter am Neuen städtischen Gymnasium Halle (Saale).

  • Jan Aschoff

    Medienpädagogischer Berater des Landes Sachsen-Anhalt

    Panel 3: Lernen im digitalen Zeitalter – reicht eine Reform oder bedarf es einer Revolution?

     

     

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    Jan Aschoff, 49 verheiratet 2 Kinder,

    seit 1990 Lehrer für Mathematik, Physik, Informatik z.Z. an der Sekundarschule Benndorf, seit 6 Jahren medienpädagogischer Berater für den Landkreis Mansfeld-Südharz.

  • Hartmut Augustin

    Mitteldeutsche Zeitung, Chefredakteur

    Panel 16: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

     

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    • Geboren 1964 in Burg (Sachsen-Anhalt)

    • bis Ende 1990 Journalistik- und Geschichtsstudium in Leipzig

    • 1991 Redakteur der Berliner Zeitung

    • 1993 bis 2001 stellvertretender Ressortleiter Lokales der Berliner Zeitung

    • 2001 bis 2010 Ressortleiter Lokales Berliner Zeitung

    • ab Juni 2010 Chefredakteur Mitteldeutsche Zeitung

     

    Sonstiges:

    • Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Publizistik und Kommunikationswissenschaften

    • Dozent an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg

    • Lehrbeauftragter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

     

  • Jens Rudolph

    Offener Kanal Wettin e.V./ Leiter

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

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    • Jahrgang 1959
    • 1987-1992 Studium der Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle
    • 1991-1996 Tätigkeit in der offenen Jugendarbeit im Saalkreis
    • 1993-1995 Studium an der Kreativitätsschule Leipzig
    • 1995-2002 geschäftsführender Gesellschafter der Multimedia-Firma „picture factory“ in Halle
    • seit 1996 selbstständig im Bereich Kultur- und Medienmanagement
    • seit 1999 Leitung des Wettiner Bürgerfernsehsenders WTV auf Honorarbasis
    • seit 2003 bei der IHK registrierter Ausbilder für den Beruf des Mediengestalters für Bild und Ton
    • seit 2012 Dozent für Ethik an der Fachschule für Sozialpädagogik in Aschersleben

  • Melanie Peter

    Deutsche Kinder- und Jugendstiftung / Programmleitung Serviceagentur „Ganztägig lernen“

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

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    • Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Universität Hildesheim)
    • seit 1997 Autorin, Theaterpädagogin
    • bis August 2016 Leiterin der Theaterpädagogik der Bühnen Halle
    • seit August 2016 Programmleiterin der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Sachsen-Anhalt
    • Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ist eine Kooperation des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Ein multiprofessionelles Team unterstützt Ganztagsschulen und solche die es werden wollen bei der Qualitätsentwicklung und pädagogisch-inhaltlichen Gestaltung des Ganztags sowie der Kooperation mit außerschulischen Partnern.
    www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de

  • Dr.-Ing. Tina Haase

    Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

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    Frau Dr.-Ing. Tina Haase hat 2005 das Studium der Computervisualistik in Magdeburg abgeschlossen und war im Anschluss als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer IFF Magdeburg / Geschäftsfeld »Virtuell Interaktives Training« tätig. Von 2012 – 2015 war sie stellvertretende Leiterin dieses Geschäftsfeldes.
    Sie hat dort in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten zu Fragen der didaktischen Gestaltung technologiebasierter Lernsysteme mitgewirkt.
    Seit 2016 arbeitet Frau Haase im Geschäftsfeld »Mess- und Prüftechnik« und leitet dort das Technologiefeld »Lernen und Erfahrungstransfer«. Kernthemen sind die Visualisierung von Erfahrungswissen, deren Integration in Lern- und Assistenzsysteme sowie die Einführung dieser Systeme in den Unternehmen.
    Frau Haase hat 2017 ihre Promotion zum Thema »Technologiebasierte Lern- und Assistenzsysteme für die Instandhaltung« an der Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erfolgreich abgeschlossen.

  • Sirko Scheffler

    brain-SCC GmbH, Geschäftsführer

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

     

     

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    verheiratet, vier Kinder

    geboren 1971 in Halle (Saale)

     

    Kenntnisse / Erfahrungen:
    • langjährige bundesweite Beratung und Unterstützung der öffentlichen Hand bei der Umsetzung von IT- und Digitalisierungsprojekten
    • Organisation der 3. und 4. Digitalisierungskonferenz zum Thema „Herausforderung Wirtschaft 4.0 – Chancen, Pflichten, Risiken“ im Jahr 2017
    • Beteiligung am Aufbau des Landesportals und Zuständigkeitsfinder Sachsen-Anhalt und Rollout auf die kommunale Ebene
    • umfassende Erfahrungen beim Aufbau von Internetportalen und Apps

     

    Verbandsarbeit (Auswahl):
    • Landesvorstandsmitglied und Vorsitzender der Landesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt
    • Landesbeauftragter des Cluster IT Mitteldeutschland e.V.
    • Vorstandsmitglied des Verbandes der IT- und Multimediaindustrie (VITM) in Sachsen-Anhalt
    • Leitung Beirat „Digitale Services“ Kommune 2.0 e.V.

  • Kathrin Schaper-Thoma

    Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH, Geschäftsführerin

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

     

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    • seit 2002 Geschäftsführerin der mitz GmbH-Merseburger Innovations- und Technologiezentrum

     

    Ausgewählte Projekt- und Gremienerfahrungen:
    • Netzwerksprecherin des Gründernetzwerkes Halle-Saalekreis (seit 2016), Mitglied des ego-Förderbeirates des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft, Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt (seit 2007)
    • Kommissarische Beiratsvorsitzende im KKZ – Kunststoffkompetenzzentrum Halle/Merseburg (seit 2014)
    • Netzwerkmanagement des Interessenkreises Rapid Prototyping enficos– 3D-Druck (seit 2013) – Etablierung im mitteldeutschen Raum
    • administrative Projektleitung in europäischen interreg-Projekten: SIGMAforWATER (2010-2013), NGSP (2011-2013), europedirect-Büro (2005- 2012)
    • Netzwerkmanager in ZIM-Netzwerken: enficos (2008-2012), IT-Allianz
    (2012-2013)

    • z.Zeit: Entwicklung eines regionalen Digitalisierungszentrum in der Region

  • Katrin Freytag

    megalearn Bildungswerk gGmbh/ Fachbereichsleitung Digitalisierung

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

     

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    • 2 Jahre Technologe/ Projektant im Zementanlagenbau Dessau / im Bereich Logistik
    • 3 Jahre Verkaufsleiterin für technische Geräte in den neuen Bundesländern
    • 1994 Einstieg in die Bildungsbranche im Bereich der Erwachsenenbildung
    • 6 Jahre Bildungsberatung bei der MEDIADESIGN Akademie Dessau
    • 4 Jahre Schulleitung und Akademieleitung der MEDIADESIGN Akademie Dessau, Magdeburg und Leipzig
    • 1 Jahr Tätigkeit im Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. als Assistentin der Geschäftsleitung und Außenstellenleiterin
    • 9 Jahre Akademieleiterin megalearn DIE AKADEMIE Dessau
    • 2 Jahre Regionalmanagerin Süd in der megalearn Bildungswerk gGmbH als Teil der BWSA-GROUP
    • z. Z. Fachbereichsleitung Digitalisierung in der megalearn Bildungswerk gGmbH

  • Philippe Lorenz

    Stiftung Neue Verantwortung/ Projektmanager

    Panel 6: Digitalisierung der Arbeitswelt – Eine Chance für die Medienpädagogik?

     

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    Philippe Lorenz beschäftigt sich mit den arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen in Deutschland unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung. Er setzt sich vor allem mit neuen Technologien auseinander, die neben dem Arbeitsmarkt auch andere Politikfelder beeinflussen. Die Veränderungen der Arbeitsmärkte sind in den Fokus einer breiteren Debatte um den technologischen Wandel gerückt. In einer gemeinsamen Veröffentlichung der Stiftung Neue Verantwortung und der Konrad-Adenauer-Stiftung, beschreibt Philippe Lorenz die unterschiedlichen Standpunkte innerhalb dieser Debatte. Davor war er Projektassistent im Foresight Lab „Auf dem Weg zum Arbeitsmarkt 4.0?“ – einer Kooperation zwischen der Stiftung Neue Verantwortung und der Bertelsmann Stiftung. Zentrales Ergebnis des Projekts waren sechs alternative Szenarien über die möglichen Auswirkungen des technologischen Wandels auf Arbeit und Beschäftigung in Deutschland bis 2030.

  • Matthias Schmidt

    Medienanstalt Sachsen-Anhalt/ Bereichsleiter Medienkompetenzvermittlung (MKZ)

    Panel 5: Die AG-Medienkompetenz: Was war - Was ist - Was kommt?

     

     

     

     

  • Willi Lichtenberg

    Ministerium für Bildung

    Panel 5: Die AG-Medienkompetenz: Was war - Was ist - Was kommt?

     

     

     

     

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    • Ausbildung als Lehrer für die Fächer Mathematik/Physik
    • mehrere Jahre Tätigkeit als Lehrkraft
    • mehrere Jahre Tätigkeit im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulqualität
    • ab 2001: Tätigkeit im Kultusministerium/Bildungsministerium in unterschiedlichen Aufgabenfeldern (Lernen mit neuen Medien, Externe Evaluation an Schulen, Internationale Schulleistungsuntersuchungen)
    • aktuell im Ref. 16 MB als Referatsleiter i. V. zuständig für Digitale Bildung und Umsetzung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und für das landesweite Bildungsmanagementsystem

  • Florian Schumacher

    Quantified Self Bewegung Deutschland

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

     

     

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    Florian Schumacher ist Self-Tracking-Pionier, Speaker und berät Unternehmen zu digitalen Gesundheitslösungen. Seit 2010 erforscht der 37-jährige Münchner die Erfassung und Nutzung persönlicher Daten im Selbstversuch. In seinen Experimenten mit Sensoren, Wearables und Implantaten, Gesundheitsanwendungen sowie vernetzten Diensten und Umgebungen, erlangt der Ingenieur und Design Thinker ein praktisches Verständnis digitaler Trends. Als Gründer von Quantified Self Deutschland hat Schumacher Deutschlands größtes Netzwerk für den Austausch von Anwendern und Anbietern von Self-Tracking Lösungen ins Leben gerufen. Schumacher ist Co-Autor mehrerer Fachbücher und berichtet auf seinem Blog igrowdigital über Quantified Self, Wearables, Life- und Biohacking.

  • Sabine Schwab

    Die Förderratgeber/ Geschäftsführerin

    Panel 15: Bundes- und landesweite Fördermöglichkeiten für medienpädagogische Projekte

     

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    Sabine Schwab – Beratung Fördermittel und Fundraising, Autorin

    Die zertifizierte Kommunikationstrainerin und Moderatorin, Politologin und Journalistin ist im Team der Förderratgeber verantwortlichen für Methoden, Didaktik und Kommunikation. Sie setzte langjährig internationale Projekte des Kunst- und Kulturaustauschs mit den Ländern Mittel- und Osteuropas um und arbeitete als Vorstand eines gemeinnützigen Bildungsträgers.

    Gemeinsam mit dem zertifizierten EU-Fundraiser Gerhard Schwab berät sie Vereine, Verbände, Schulen und Kitas rund um Fundraising und trainiert sie u.a. in der Entwicklung und Antragstellung von förderfähigen Projekten. Partner sind z.B. die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Deutsche Schulleiterkongress.

    Publikation „Der Förderratgeber“ Handbuch für gemeinnützige Organisationen und Vereine zu Fundraising und insbesondere zur Antragstellung von Projekten, 4.erweiterte und aktualisierte Auflage 2017

  • Walter Staufer

    Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

     

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    • 2005 Referent an der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn – Aufbau des neuen Bereichs „Pädagogischer Jugendmedienschutz: Medienerziehung“.

     

    • Seit 2013 Referent bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn; Fachbereich zielgruppenspezifische Angebote: Entwicklung neuer medienpädagogischer Angebote zum Thema Big Data, Politische Bildung (Europa, Arabische Welt), Inklusion, Angebote in einfacher Sprache.

     

    • Aktuelle Publikation: (2017) Harald Gapski /  Monika Oberle / Walter Staufer (Hrsg.). Medienkompetenz als Herausforderung für Politik, politische Bildung und Medienbildung. Bd. 10111 www.bpb.de/medienkompetenz-schriftenreihe. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

  • Dr. Roman Belter

    APPSfactory/ Chief Operating Officer

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

     

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    • Geboren 1968 in Duisburg
    • Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg sowie der EAP-ESCP mit den Abschlüssen Diplom-Kaufmann und Diplome de Grande Ecole im Jahr 1993
    • 1993-1997: Unternehmensberater bei Bossard Consultants
    • 1997-1999: Unternehmensberater bei der Knorr-Bremse im Bereich Strategische Planung und TQM
    • 2002-2008: Gesellschafter und COO der MINICK Gruppe, 2006 Verkauf der MINICK Gruppe an Swisscom
    • Seit 2009: Co-Gründer und CEO der APPSfactory GmbH in Leipzig
    • Dozent an der HTWK Leipzig und der Akademie der Medien in München

  • Paul Dalg

    Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH/ Leiter USK.online

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

     

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    Paul Dalg leitet den Bereich USK.online bei der USK. Der Geschäftsbereich USK.online berät Unternehmen mit Angeboten im Internet oder Rundfunk zu allen Jugendschutz-Themen (z.B. Social Media, Mobile- und Online-Games, Streaming oder eSport). Zu den mehr als 35 USK.online-Mitgliedern gehören Unternehmen wie Nintendo (Super Mario), King (Candy Crush), Rovio (Angry Birds) oder RocketBeans.tv.

    Paul Dalg, Jahrgang 1986, hat Geschichte und Germanistik in Potsdam studiert. Er arbeitet seit 2011 für die USK. Seitdem hat Paul in über 1.500 Fällen Spiele geprüft, zu Spielen beraten oder zum Privatvergnügen gespielt.

  • Marco Tullner

    CDU/ Bildungsminister Sachsen-Anhalt

    Abschlussdiskussion

     

     

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    • geboren 1968 in Wismar, evangelisch, verheiratet, zwei Kinder
    • 1987 Erweiterte Oberschule Otto-von-Guericke, Magdeburg, Abitur
    • 1996 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abschluss: Magister
    • 2001/2002 Referent des Landtagspräsidenten a. D., Dr. Klaus Keitel
    • 2002/2011 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt
    • 2011/2016 Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt
    • seit 25.4.2016 Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

     

    Politischer Werdegang
    • 1991 Eintritt in die CDU
    • 1999-2013 Stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Halle
    • 2002-2011 Finanz- und wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt
    • seit 2013 Kreisvorsitzender der CDU Halle
    • seit 2016 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt

  • Andreas Ulrich

    Journalist & Coach

    Panel 4: Quantified Self – Selbstoptimierung durch Zahlen

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

    Panel 14: In-App-Käufe in Kinder-Apps – Jugendmedienschutz vs. Geschäftsmodelle

    Abschlussdiskussion

     

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    Andreas Ulrich arbeitet als Autor, Reporter und Moderator für Hörfunk und Fernsehen des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb) sowie für Deutschlandfunk Kultur. Seine Schwerpunkte: Politik, Zeitgeschichte und Sport.
    Der Diplom-Journalist lehrt als Dozent an der Universität der Künste (UdK) in Berlin und an der Elektronischen Medienschule (ems) Potsdam.

  • Susanne Koch

    Beratungsstelle „MobbingHelp“

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

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    Die Diplom Sozialpädagogin (Abschluss FH 2003) Susanne Koch ist in der Beratungsstelle MobbingHelp in Halle seit ihrer Eröffnung im Juni 2013 tätig.

     

    Im Jahr 2015 wurde das Angebot der Mobbingberatung auf den Saalekreis erweitert.

     

    Mit der Beratungsstelle MobbingHelp schafft der Caritas Regionalverband Halle e.V. eine Anlaufstelle für all diejenigen, die als Opfer, Täter oder anderweitig Beteiligte mit Mobbing in Berührung kommen. Betroffene sollen durch Beratung aktiv in Krisensituationen unterstützt werden. Durch ein präventives Angebot aus Workshops und Elternabenden sollen SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen für das Thema Mobbing sensibilisiert werden, um besser auf Mobbingsituationen reagieren zu können. Hier kommen Sozialtrainings und Klassenworkshops zum Einsatz. Intervenierend arbeitet die Beratungsstelle orientiert an den Methoden „No-Blame-Approach“ und “Gegen-Gewalt-Konzept”.

  • Dan Verständig

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

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    Dan Verständig studierte bis 2011 an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg im Bereich Medienbildung.

    Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ist er seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik in Magdeburg. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören u.a. die Bildungstheorie, Internet Studies sowie Digital Game Studies

  • Isabelle Rausch-Jarolimek

     Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)/ Koordinierungsstelle Kinderrechte, Referentin Medien

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

     

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    Isabell Rausch-Jarolimek studierte Medienwissenschaften, Soziologie und Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach Abschluss ihres Studiums war sie als Referentin für Medienpädagogik bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) tätig, bevor sie die Geschäftsführung des fragFINN e.V. übernahm. Anschließend leitete sie für 2 Jahre den Bereich Jugendmedienschutz in der Gemeinsamen Geschäftsstelle der medienanstalten. Seit Mai 2017 ist sie als Referentin Medien in der Koordinierungsstelle Kinderrechte beim Deutschen Kinderhilfswerk e.V. mit dem Thema digitale Kinderrechte befasst.

  • Martin Hinz

    Netzwerkstelle Magdeburg „Schulerfolg sichern“

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

     

     

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    Martin Hinz, 33 Jahre alt, studierte Soziale Arbeit (BA) und ist seit 2012 beim Deutschen Familienverband, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. angestellt. Zu seinen Arbeitsfeldern zählten bisher die geschlechtssensible Arbeit mit Jungen und jungen Männern in der Beratungsstelle „ProMann“. Weiterhin war er Schulsozialarbeiter an einer Grund- und Sekundarschule. Aktuell ist er Koordinator der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ in Magdeburg.

  • Ariane Pedt

    Servicestelle Kinder und Jugendschutz, Medienpädagogin

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

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    Ariane Pedt, geboren 1985 und aufgewachsen in Ostwestfalen, studierte den Bachelor und Masterstudiengang Medienbildung – Visuelle Kultur und Kommunikation an der Universität in
    Magdeburg. Während des Masterstudiengangs von 2011 bis 2013 war sie in verschiedenen Projekten als selbstständige Medienpädagogin in Sachsen-Anhalt aktiv.

     

    2013 begann sie ihre Tätigkeit im Medientreff zone! von fjp>media, der Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Magdeburg mit dem Schwerpunkt handlungsorientierter Medienarbeit.

     

    In der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz bei fjp>media führt sie seit Beginn 2015 landesweite Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche, Multiplikatoren und Familien durch. Schwerpunkte sind dabei die Vermittlung einer sicheren, reflektierten Mediennutzung (Soziale Netzwerke, mobile Geräte, Computerspiele). Sie beobachtet und informiert dabei über aktuelle Gefährdungspotentiale durch Medien, Umgang mit exzessiver Mediennutzung, Cybermobbing und Sexting sowie Datenschutz.

  • Prof. Dr. Angelika Beranek

    Hochschule München/ Professorin an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienbildung,
    PH-Schaffhausen/ Dozentin im Fachbereich Medienbildung,
    Medienpädagogin

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

     

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    Dr. Angelika Beranek ist seit dem Wintersemester 2015 Professorin an der Hochschule München an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienbildung. Dort leitet sie das Medienlabor und ist als Studiengangsleiterin für den Master „Angewandte Forschung in der Sozialen Arbeit“ tätig.

     

    Von 2005 bis 2015 arbeitete sie als Medienpädagogin im Infocafe, der medienpädagogischen Jugendeinrichtung der Stadt Neu- Isenburg. Arbeitsschwerpunkte waren dort, neben dem offenen Computerclub für 10 bis 21-Jährige, die Kooperation mit Schulen, an denen sie Unterrichtseinheiten, Projekttage und Workshops durchführte.

    Im Jahr 2008 kam zu dieser Arbeit das Mediensuchtpräventionsprojekt „Be your Gamemaster“ der Stadt Neu-Isenburg und des staatlichen Schulamtes Offenbach hinzu.

     

    Seit 2006 war sie als freie Referentin mit den Themenbereichen exzessive Mediennutzung, Social- Networking, Pro- Ana /Mia, Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, Cyberbullying, Einsatz von Medien im Unterricht und Computerspielen in ganz Deutschland tätig.

     

    2013 folgte ihre Promotion mit dem Titel „Sicher in Communities- Analyse der Einflüsse einer Aufklärungseinheit über Onlinerisiken unter besonderer Berücksichtigung des peer to peer Ansatzes“.

     

    Sie entwickelte zusammen mit Beate Kremser, Florian Borns, Gregory Grund und Jörg Schüler das preisgekrönte Mentorenprogramm zur Onlinemobbingprävention Digitale Helden, welches 2013 startete.

  • Henrietta Byk

    juuuport/ Media-Scout

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

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    Henrietta Byk, 1999 in der Ukraine geboren und in Magdeburg aufgewachsen, ist seit 2013 aktives Mitglied bei fjp>media, der Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt. In ihrer Schule engagierte sie sich als Chefredakteurin der Schülerzeitung und setzte sich für die Erlangung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein. 2015 entwickelte sie mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz eine Media-Scout-Ausbildung, absolvierte die Juleica und führt seitdem eigenständig Medienprojekte mit Kindern- und Jugendlichen durch. Sie nimmt seit zwei Jahren an der Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock teil und steht dort im bundesweiten Austausch mit Medienscouts.

     

    2016 lies sie sich zum Juuuport-Scout ausbilden und berät auf der Online-Beratungsplattform www.juuuport.de ehrenamtlich andere Jugendliche zu Cybermobbing, Mobbing, sozialen Netzwerken oder Abzocke.

  • Thomas Richter

    Moderator

    Panel 10: Cybermobbing – Prävention und Intervention als gesellschaftliche Aufgabe

     

     

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    Thomas Richter ist Moderator aus Hamburg und Berlin und auch in seiner alten Heimat Dresden aktiv. Er absolvierte an der Hamburg Media School den Master of Business Administration in Medienmanagement. Als Co-Initiator gründete er die Plattform wirmoderieren.com und ist in den Themengebieten Innovation, Gesellschaft und Webvideo tätig.

    Er hat viel Erfahrung mit politischen Podiumsdiskussionen und Panels. Zwischen angstfrei und taktvoll spielt Thomas die breite Klaviatur des Gesprächs.

  • Ute Bernhardt

    Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

    Panel 1: Alexa, Siri, Cortana, Google-Home – gehört ihr bald zur Familie?

     

     

     

  • Dr. Harald von Bose

    Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt

    Panel 1: Alexa, Siri, Cortana, Google-Home – gehört ihr bald zur Familie?

     

     

     

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    Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt Dr. Harald von Bose überwacht bei den jeweils verantwortlichen Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Landes Sachsen-Anhalt gem. § 22 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten der Bürger (Datenschutzgesetz Sachsen-Anhalt) als auch bei den nicht-öffentlichen Stellen (z. B. bei Unternehmen und Vereinen) mit Sitz in Sachsen-Anhalt als zuständige Aufsichtsbehörde gem. § 38 Bundesdatenschutzgesetz die Einhaltung und Wahrung des Recht auf informationelle Selbstbestimmung und anderer Vorschriften über den Datenschutz. Dazu gehören auch die Beratung gegenüber dem Landtag und den vorerwähnten Stellen. Er setzt sich für die Stärkung des Datenschutzes in den Bereichen des Rechts, der Technik und der Medienkompetenz ein. Mit der ab Mai 2018 anwendbar werdenden EU-Datenschutz-Grundverordnung erhält der Landesbeauftragte weitere Aufgaben und Befugnisse.

    Nicht zuständig ist der Landesbeauftragte für die in Sachsen-Anhalt ansässigen Bundesbehörden (z. B. das Umweltbundesamt), die der Kontrolle durch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unterliegen. Bei den Gerichten des Landes beschränkt sich die Kontrolle des Landesbeauftragten auf deren Verwaltungstätigkeiten.

    Das Informationszugangsgesetz Sachsen-Anhalt (IZG LSA) überträgt dem Landesbeauftragten für den Datenschutz die Aufgabe des Landesbeauftragten für die Informationsfreiheit.
    Das in Art. 5 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz verbürgte Recht auf Informationsfreiheit gibt jedermann das Recht, sich unbehindert aus allgemein zugänglichen Quellen zu unterrichten.

    Der Landesbeauftragte vermittelt bei Streitfällen zwischen Antragstellern und Behörden, wirkt auf die Einhaltung des IZG LSA hin und setzt sich gegenüber Behörden für die proaktive Veröffentlichung von Informationen ein.

  • Benjamin Sterbenz

    Chefredakteur und Geschäftsführer bei Golem.de

    Panel 1: Alexa, Siri, Cortana, Google-Home – gehört ihr bald zur Familie?

     

     

     

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    Benjamin Sterbenz ist seit 2014 Chefredakteur und Geschäftsführer bei Golem.de. Das Online-Magazin berichtet seit 1997 über Technik und IT und ist eines der führenden Qualitätsmedien auf diesem Gebiet. Es wird monatlich von 2,5 Millionen IT-Profis gelesen. Zuvor war der gebürtige Wiener acht Jahre lang bei der österreichischen Tageszeitung Kurier, davor lange Zeit beim Musikmagazin the gap. Sein Buch „Genres in Computerspielen – eine Annäherung“ gilt als wissenschaftliches Standardwerk zur Genre-Frage.

  • Prof. Joachim von Gottberg

    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/ Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaften

    Abschlussdiskussion

    Panel 12: Ein Materialfundus für alle – Strategien für ein bundesweites Portal zur Medienbildung

    Panel 17: Gleicher Zugang, anderer Gebrauch: Bildung und die Nutzung digitaler Chancen

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    Joachim von Gottberg studierte Germanistik und Theologie (Lehramt) in Bonn. Er arbeitete in verschiedenen Institutionen des Jugendschutzschutzes und gründete 1994 die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Berlin, deren Geschäftsführer er ist. Er arbeitet als Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs. Seit 2015 ist er Vertretungsprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunktthemen sind neben dem gesetzlichen Jugendschutz die Rolle der Medien als Faktor der Sozialisation sowie Medienpäadagogik.

  • Carolin Wendt

    Stiftung Digitale Spielekultur/ Projektmanagerin 

    Panel 9: "Methodenkoffer" – Neue Methoden für die medienpädagogische Arbeit (Workshop)

     

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    Carolin Wendt hat Politikwissenschaft und Germanistik in Dresden (B.A.), Chemnitz (M.A.) und Dunedin (NZ) studiert.

    Seit Januar 2016 ist sie Projektmanagerin bei der Stiftung Digitale Spielekultur. Dort ist sie verantwortlich für digitale-spielewelten.de, eine Kompetenzplattform für Medienpädagogik in der digitalen Spielekultur.

    Zusätzlich betreut sie im Awardbüro vom Deutschen Computerspielpreis die Einreicher und ist maßgeblich an Vorbereitung und Durchführung der Jurysitzungen beteiligt.

  • Mark Westhusen

    Bundesverband Freier Radios,
    Radio CORAX/ Geschäftsführer

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

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    Mark Westhusen, geboren 1972, diplomierte 2003 im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er ist seit 1999 innerhalb der Organisationsstrukturen und seit 2000 als Radiomachender bei Radio CORAX tätig und arbeitet dort seit 2005 als Geschäftsführer. Seit 2013 ist er geschäftsführend im Vorstand des Bundesverbands Freier Radios aktiv.
    Ein wesentlicher Bestandteil seines Engagements ist der Einsatz für die Stärkung von Partizipations- und Demokratiekompetenzen durch die feste Verankerung einer fundierten Medienausbildung im täglichen Radiobetrieb. Federführend wirkt er bei der Entwicklung und Umsetzung von medienpädagogischen Projekten bei Radio CORAX und anderen europäischen Community-Medien mit.

  • Ralf Wendt

    radioworks

    Panel 2: Netzwerkarbeit in den Ländern – Strukturen, Anforderungen und Bedarfe für erfolgreiche Medienkompetenz-Netzwerke und -Verbände

     

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    • geb. 1963 in Brandenburg – lebt und arbeitet in Halle/S.

     

    • Radio-Ausbildung, Hörfunk-Autor, Radio-Performances, Audio Arts- Installationen

     

    • 2016 Kurator Ausstellung „Unsichtbare Wellen“ im Stadtmuseum Halle

     

    • 2014-2016 Praxisversuch einer regelmäßigen Radioarbeit mit geistig und körperlich beeinträchtigten Menschen

     

    • 2014/2015 internationales Ausbildungsprojekt zu HF-Zugangsbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen http://ger.smart.radiotraining.eu/

     

    • 2012/2013 Leitung R.Bosch-Stiftungs-Projekt zu mobilem Radio auf dem Land

     

    • 2011 Kurator http://www.kunstfuertiere.de/ im Zoo Halle

     

    • seit 2007 Leitung d. Projektes interkulturelles Radio Halle-Kasan

     

    • 2006 / 2015-2016 – Kurator Radiokunstfestival RadioRevolten in Halle http://www.radiorevolten.radiocorax.de/radiorevolten.radiocorax.de

     

    • 2005 Kurator Kunstfestival „electric renaissance“ innerhalb der Händelfestspiele

     

    • seit 1997 Radio-Ausbildung www.radioworks.de1996-2000 Kurator und Co-Organisator Kunstfest FREIWILD in Halle

     

    • seit 1996 Ausstellungen in München, Düsseldorf, Kiel, Berlin, Leipzig, Halle, Kaunas, Klaipeda, Wroclaw, London

     

    • 1991-1997 Studium der Sprechwissenschaft und Sprechkunst in Halle

     

    • seit 1993 Solo-Performances in Europa, Asien und den USA

     

    • seit 1993 Arbeiten für Radio und Fernsehen (mdr, WDR, DF Kultur, BBC, ORF, freie Radios – vor allem Radio CORAX in Halle)

  • Jan Schmieg

    Mitteldeutscher Rundfunk

    Panel 11: YouTube, Funk und Co. – Das Fernsehen der jungen Generation

     

     

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    Jan Schmieg (29) hat in Magdeburg Journalistik/Medienmanagement (B.A.) studiert und zunächst als Social Media Redakteur im MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt gearbeitet. Nach dem Volontariat beim Mitteldeutschen Rundfunk (u.a. Station beim KIKA, bildundtonfabrik, MDR Entwicklungslabor) betreute er eines der ersten Formate von MDR SPUTNIK beim Jungen Angebot von ARD und ZDF „funk“. Derzeit verantwortet Jan Schmieg als Online CvD die Web-Angebote von MDR SPUTNIK auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und der Homepage sputnik.de.

  • Jens Winter

    Jeetze-Schule Salzwedel/ Oberstufenkoordinator

    Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

     

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    • Jahrgang 1976,
    • 1997-2002 Studium Lehramt Gymnasium (Deutsch und Geschichte) an der Universität Leipzig.
    • 1999/2000 und 2001 Studium der Arabischen Sprache in Sana´a (Jemen),
    • 2003-2008 Deutschlehrer am Deutschen Haus sowie an der Universität Sana´a (Jemen), danach von 2009-11 Referendariat in Niedersachsen.
    • 2011/12 Vertretungslehrer an verschiedenen staatlichen Schulen in Niedersachsen.
    • Seit 2012 Masterstudium „Governance“ an der Fernuni Hagen.
    • Seit 2012 Lehrer an der Jeetzeschule in Salzwedel – einer integrierten Gesamtschule in freier Trägerschaft; dort seit 2015 Oberstufenkoordinator.

  • Michael Woyde

    Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Referent für „schulische Medienbildung und Bildungsserver“

    Panel 13: Schule in der digitalen Welt: Stand und Perspektiven in Sachsen-Anhalt

     

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    Referenzen:

    folgt in Kürze

  • Edwina Koch-Kupfer

    Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

    Panel 16: "Digitale Agenda Sachsen-Anhalt" – Wo geht die Reise hin?

     

     

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    geboren 1962 in Halberstadt, verheiratet, ein Kind

     

    Beruflicher Werdegang
    • 1985 Studium, Dipl.-Lehrerin für Deutsch und Geschichte
    • 1985-2002 Lehrerin in Halberstadt
    • 2002-2004 Lehrerin in Herzberg (Niedersachsen)
    • 2004-2011 Lehrerin in Vienenburg
    • 2005-2007 Fachseminarleiterin in Deutsch, Studienseminar Goslar
    • 2007-2011 Leiterin eines pädagogischen Seminars, Studienseminar Goslar
    • seit 4.5.2016 Staatssekretärin im Ministerium für Bildung

     

    Politischer Werdegang
    • 2009-2014 Stadträtin in Halberstadt